Der Tag in der Region

Live-Blog | Abramović-Ausstellung in der Tübinger Kunsthalle eröffnet

23.07.2021

Von job/hz

Marina Abramovic am Freitag vor dem Vanitas-Mittelteil der Video-Installation „The Kitchen, Homage to Saint Teresa“ Bild: Ulrich Metz

Marina Abramović: Im Tübinger Paradies

22.01 Uhr: Die „Schnittstelle zwischen Körper und Geist“ interessierte Kunsthallenleiterin Nicole Fritz besonders bei dem Vorhaben, der spirituellen Dimension im Leben und Werk der Performance-Großmeisterin Marina Abramović nachzuspüren. Die international gefragte Künstlerin biss bei dem Projekt an, nicht zuletzt wegen ihrer Tübinger Wurzeln.

Corona-Inzidenz in Baden-Württemberg steigt weiter

20.21 Uhr: Die Zahl der Corona-Neuinfektionen im Südwesten nimmt weiter zu. Nach Angaben des Landesgesundheitsamts vom Freitag betrug die Sieben-Tage-Inzidenz landesweit 11,8. Schon seit Anfang Juli steigen die Fallzahlen leicht. Inzwischen liegen 25 der 44 Stadt- und Landkreise im Südwesten über einer Inzidenz von 10.

Kreis Tübingen: Dreimal Delta

18.49 Uhr: Das Landratsamt Tübingen meldet am Freitag zwei neu registrierte Infektionen mit dem Coronavirus. Beides neue Einzelfälle. Insgesamt haben sich somit im Landkreis Tübingen 9446 Menschen mit Sars-Cov-2 angesteckt. Die Sieben-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner sinkt von 4,4 auf 3,9. Die Zahl der Menschen, die im Kreis Tübingen in Zusammenhang mit Covid-19 starben, liegt unverändert bei 183. Die geschätzte Zahl der von Covid Genesenen bei 9215.

Kreis Tübingen

  • Neuinfektionen: 2
  • Gesamtfälle: 9446
  • 7-Tage-Inzidenz: 3,9 (-0,5)
  • Todesfälle: 183

In der Zeit vom 16. Juli bis zum 23. Juli registrierte das Tübinger Gesundheitsamt insgesamt drei Virusmutationen, alle gehen auf das Konto der Delta-Variante, die zuerst in Indien auftrat. Insgesamt wurden im Kreis Tübingen folgende Mutationen gezählt:

  • Alpha B.1.17 (GB): 2417
  • Beta B1.351 (SA): 4
  • Gamma P1 (Brasilianisch): 8
  • Delta B1.617.2 (Indisch): 43

Die Meldungen über die Varinaten gehen sehr verzögert beim gesundheitsamt ein, die Zahlen können daher das tatsächliche Geschehen nicht aktuell abbilden.

Kreis Reutlingen: Inzidenz steigt auf 10,8

17.47 Uhr: Das Reutlinger Landratsamt meldet am Freitag insgesamt 13.806 bestätigte Corona-Fälle im Kreis. Das sind elf mehr als am Donnerstag. Fünf Fälle waren als Kontaktpersonen bekannt. Die Sieben-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner für den Landkreis Reutlingen steigt von 8 auf 10,8. An den Kreiskliniken befinden sich weiterhin zwei Covid-19-Patienten im stationären Bereich am Standort Reutlingen, beide auf Normalstation.

Die Zahlen des Landesgesundheitsamtes (LGA) weichen aufgrund von Meldeverzögerungen von denen des Kreisgesundheitsamtes ab:

Kreis Reutlingen (LGA)

  • Neuinfektionen: 11
  • Gesamtfälle: 13.799
  • 7-Tage-Inzidenz: 10,8 (+2,8)
  • Todesfälle: 270

Hohe Gewittergefahr und Starkregen am Wochenende

16.18 Uhr: Die Menschen in Baden-Württemberg müssen sich am Wochenende auf Unwetter mit heftigem Starkregen einstellen. Von Samstagnachmittag an sind im ganzen Land Gewitter möglich, wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) am Freitag mitteilte. Dabei können 30 bis 40 Liter Regen pro Quadratmeter fallen. Im Süden und Osten des Landes sind am Samstagabend innerhalb weniger Stunden sogar bis zu 80 Liter Regen, orkanartige Böen und bis zu fünf Zentimeter große Hagelkörner wahrscheinlich.

 

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Bürger-App: Ergebnisse zur Mobilität liegen vor

15.01 Uhr: Die letzte der drei Bürger-App-Befragungen zum Tübinger Klimaschutzprogramm ist zu Ende. Es ging um zehn Fragen zur Mobilität. Die absolute Mehrheit der Befragten hat sechs Vorschläge mit „sehr gut“ oder „eher gut“ bewertet: einen frühzeitigen Ausbau der Ladepunkte für E-Fahrzeuge (69,8 Prozent), ein durchgängiges Radwegenetz im gesamten Stadtgebiet (68,8 Prozent), eine Ausweitung der Fußgängerzone auf die gesamte Altstadt (60,7 Prozent), einen starken Ausbau eines Sharing-Angebots mit E-Fahrzeugen (60,4 Prozent), ein Vorrangroutennetz für den Radverkehr (54,7 Prozent) und einen ticketlosen ÖPNV mit stark verbessertem Angebot (53,8 Prozent).

Zwei Landesverdienstorden gehen nach Tübingen

14 Uhr: In diesem Jahr gehen zwei Landesverdienstorden an Persönlichkeiten aus der Stadt: Die Leiterin des Deutschen Instituts für Ärztliche Mission (Difäm) Dr. Gisela Schneider erhält den einen, KI-Forscher Prof. Bernhard Schölkopf den anderen.

Schneider setze sich „als Ärztin in einmaliger und vorbildlicher Weise für die Gesundheit von Menschen in Tübingen und weltweit ein“, so die Würdigung aus dem Staatsministerium. Sie lebte und arbeitete über 20 Jahre in Afrika. In Gambia war Schneider nicht nur als Ärztin, sondern auch als Mutter von neun Pflegekindern gefragt. In Uganda baute sie an der Universität von Kampala ein Ausbildungsprogramm für Ärzte im Bereich von HIV und anderen Infektionskrankheiten auf. 2007 kam Gisela Schneider nach Tübingen zurück und übernahm die Leitung des Deutschen Instituts für Ärztliche Mission e.V.. Der Aufbau des Tübinger Hospizes ist für Schneider ebenso eine Herzensangelegenheit wie die Behandlung von Flüchtlingen und der Einsatz für die Corona-Fieberambulanz.

Schölkopf wird vom Land für seine Forschungen auf dem Gebiet des Maschinellen Lernens geehrt: Das Cyber-Valley ist eng mit seinem Namen verküpft. Damit sei er „die Herzkammer einer der größten Forschungskooperationen in Europa“, so die Würdigung aus Stuttgart. Von der Medizin bis hin zur Wirtschaft profitierten die unterschiedlichsten Disziplinen von seinen Methoden und Programmen. Der gebürtige Stuttgarter studierte in Tübingen Physik, Mathematik und Philosophie, machte seinen Master in Mathematik in London und das Physik-Diplom in Tübingen. Seine Expertise bringt er in zahlreichen renommierten Gremien, wie beispielsweise der Leopoldina, ein. Als Direktor der Abteilung für Empirische Inferenz am Max-Planck-Institut für Intelligente Systeme in Tübingen habe er Wegweisendes im Bereich des Maschinellen Lerners geleistet.

Zwei Landesorden gehen 2021 nach Tübingen: Einen erhält Difäm-Leiterin Gisela Schneider, einen weiteren der Tübinger KI-Forscher Prof. Bernhard Schölkopf. Bilder: David Ausserhofer (MPI für Intelligente Systeme) / Ulrich Metz

Dieselskandal: Strafbefehle gegen Daimler-Mitarbeiter

11.17 Uhr: Wegen mutmaßlicher Verstrickung in den Dieselskandal hat die Staatsanwaltschaft Stuttgart gegen drei Daimler-Mitarbeiter Strafbefehle beim Amtsgericht Böblingen beantragt. Es gehe um den Verdacht des Betrugs, teilte eine Behördensprecherin am Freitag mit.

Häusliche Sterbebegleitung: Wie ein Gruß von drüben

11.10 Uhr: Vor drei Jahrzehnten startete in Tübingen einer der dienstältesten Palliativdienste Deutschlands. Ein Modellprojekt zur Versorgung schwerkranker und sterbender Menschen in ihrer gewohnten Umgebung. Es geht dabei um Schmerzbehandlung, um Rufbereitschaft, um Linderung. Um einen langen Weg von der Idee bis zur Regelfinanzierung. Es ist aber vor allem eine Geschichte von Mut, Menschlickeit und Fürsorge.

Rottenburg: Bürgerwache bietet Stocherkahn an

11 Uhr: Ab Montag kann man in Rottenburg mit einem Stocherkahn über den Neckar schippern. Aico Horn, Wirt der Bürgerwache, hat gemeinsam mit Tobias Wiech einen gebrauchten Kahn erstanden.

Tobias Wiech, Rudi Raidt und Aico Horn lassen den Stocherkahn zu Wasser. Bild: Werner Bauknecht

Kritische Fragen zu neuen Stellen fürs Tübinger Jugendamt

10.15 Uhr: Das Jugendamt des Landkreises soll Verstärkung bekommen: Der Kreistag votierte für zwei neue Stellen. Dazu gab es bereits in der Einwohnerfragestunde kritische Nachfragen. Welchen Nutzen haben zukünftige Missbrauchsopfer von der Einstellung eines Juristen im Jugendamt und einer stellvertretenden Leitung?, wollte eine Bürgerin zu Beginn der öffentlichen Kreistagssitzung im Sparkassen-Carré von Landrat Joachim Walter wissen. Warum stelle man nicht besser einen Kinderpsychologen ein? Sie streifte damit erneut den Pflegetöchter-Missbrauchs-Fall vor dem Landgericht Tübingen, über den das TAGBLATT zu Beginn des Jahres berichtet hatte. Seither stehen das Jugendamt und sein Leiter Bernd Hillebrand in der Kritik.

Mode: Handel im Dilemma mit den Rabatten

10.05 Uhr: Im Handel ist der Schlussverkauf teils in vollem Gange. Über den Berg sind die Händler aber noch lange nicht. Unddie Branche erwartet Preissprünge bei Billigangeboten.

Tübingen: Stadtwerke-Baustelle vor dem Wildermuth-Gymnasium

9.26 Uhr: Ab Montag, 26. Juli, beginnen die Stadtwerke vor dem Wildermuth-Gymnasium mit dem Bau einer neuen Transportwasserleitung. Betroffen sind 100 Meter Straße bis voraussichtlich Mitte September. Auch den Leitungsknoten im Kreuzungsbereich vor dem Wildermuth-Gymnasium wollen die Stadtwerke umbauen. Im Abschnitt der Derendinger Allee direkt vor dem Wildermuth-Gymnasium ist die Straße während der Bauarbeiten voll gesperrt. Der Teil der Derendinger Allee für den fließenden Verkehr bleibt hingegen befahrbar, der TüBus ist von der Baumaßnahme deshalb nicht betroffen.

Alle aktuellen Baustellen der Stadtwerke Tübingen gibt es unter www.swtue.de/baustellen.

Mössingen: Muss das Langgass-Gelände einem Baugebiet weichen?

9.04 Uhr: Im vergangenen Herbst startete Mössingen den „Sportstättendialog“. Wie ist der Bestand an Sportstätten? Und wie ist der Bedarf? Das soll zusammengetragen und analysiert werden. Stadtverwaltung und Gemeinderat wollen mit Vertretern aus Schulen und Vereinen ein „zukunftsfähiges Sportstättenkonzept“ erarbeiten.

Doch Fußballer der Mössinger Sportvereinigung befürchten, dass sie ihr Langgass-Sportgelände letztlich aufgeben müssen. Und sie kritisieren die Form der Diskussion. „Das ist kein Dialog. Und ergebnissoffen schon gar nicht“, sagt Jörg Wagner, Abteilungsleiter AH Fußball und Mitgründer und Organisator des Freundeskreises Jugendfußball. „Ich glaube, es ist schon entschieden, zumindest von der Stadt aus.“ Das habe Baubürgermeister Martin Gönner bei einer Mitgliederversammlung des Sportvereins klar kommuniziert. „Da hat er uns vorgeworfen: Wir sollen ergebnisoffen diskutieren“, sagt Wagner. Aber Gönners Botschaft sei eindeutig gewesen. Wagner kritisiert: „Das ist nicht in Ordnung und nicht auf Augenhöhe.“Die Fußballer der Sportvereinigung Mössingen befürchten, dass sie ihr Trainingsareal für ein erweitertes Neubaugebiet aufgeben müssen.

 

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Kommunen bemühen sich verstärkt um Impfwillige ab 16 Jahren

8.30 Uhr: Kurz vor dem Beginn der Sommerferien verstärken etliche Kommunen ihre Bemühungen, möglichst viele Schüler zum Impfen zu bewegen. Dafür setzen sie mobile Teams ein, die die Hürden möglichst niedrig halten. Ziel: ein sicherer Schulbetrieb ab September.

Verdächtige Geräusche führen zu Haus-Abriss

8.20 Uhr: „Knarzende Geräusche“ aus dem Abbruchhaus in der Emil-Martin-Straße 12 meldete ein Anrufer dem Rathaus, berichtete Bürgermeister Jürgen Soltau am Mittwochabend dem Gemeinderat. Das Gebäude drohte einzustürzen, die hintere Gebäudewand setzte sich in Bewegung. Die Gemeinde reagierte schnell – mit einem Ad-hoc-Abriss.

Das Abbruchhaus wird abgebrochen. Bild: Manfred Hantke

Pandemie: Vierte Corona-Welle überrollt Europa

7.43 Uhr: Die Landkarte zur Corona-Lage in Europa färbt sich wieder Rot. Es ist das Signal, mit dem die Covid-Experten der Europäischen Union Alarm geben: Portugal, Spanien, die Niederlande, Luxemburg, Malta und Zypern haben die Mediziner der EU-Gesundheitsbehörde ECDC bereits wieder als rot markiert, die Lage dort wird als „besorgniserregend“ eingestuft.

Lebenserwartung im Kreis Tübingen: Nur Heidelberger leben länger

7.30 Uhr: Innerhalb des Landes weist sowohl die weibliche als auch die männliche Bevölkerung in Heidelberg derzeit die höchste Lebenserwartung auf mit 85,4 Jahren für Mädchen und 81,3 Jahren für Jungen – dicht gefolgt von den Landkreisen Tübingen und Breisgau-Hochschwarzwald, teilte das Statistische Landesamt Baden-Württemberg am Donnerstag mit.

Die Kehrtwende: Ministerium setzt nicht mehr auf Microsoft in Schulen

7.05 Uhr: Jahrelang plant das Kultusministerium Microsoft-Produkte für die Bildungsplattform ein. Nun kommt die Bremse – mit unabsehbaren Folgen.

Organisieren, anpacken: Ergenzinger Landwirt half im Flutgebiet

6.45 Uhr: Auf den Satellitenbildern von Googlemaps sieht alles so aus, als habe es die Katastrophe nie gegeben. Das 650-Einwohner-Dorf Walporzheim schmiegt sich zwischen Weinberge und ein Flüsschen, das sich durch das Tal schlängelt. Die steilen Felsformationen tragen lustige Namen wie „Bunte Kuh“ oder „Uhuley“. Im Zentrum des Stadtteils von Bad Neuenahr-Ahrweiler steht ein nagelneues Landhotel und es gibt sogar eine Pfaffenbergstraße. Auf Googlemaps hat es den 14. Juli nicht gegeben, an dem die Ahr, das kleine Flüsschen, sich in einen zerstörerischen Wasserstrom verwandelte, der alles mit sich riss, Bäume, Häuser, Menschen.

Denn so wird Erwin Raible das kleine Dorf in der Pfalz in Erinnerung behalten: „Was man dort zu Gesicht bekam war …“ – und da fehlen selbst dem Ergenzinger Landwirt erst mal die Worte. Die Straßen waren zwei Meter hoch verstopft „mit Unrat, Fässern, Baumkronen“. Von idyllischen Fachwerkhäusern stand nur noch das Holzgerippe. Mit Schlepper und Anhänger fuhr Raible als Helfer ins Katastrophengebiet. Schutt und Schlamm kann man entsorgen, die Bilder aber nie vergessen.

Auf dem gelben Schlepper fuhr Erwin Raible vor einer Woche ins Katastrophengebiet, samt robustem Bauanhänger, der dafür eingesetzt wurde, Schlamm und Unrat außerhalb des Orts abzukippen. Bild: Erwin Raible

„Tübingen, warum bist du hügelig?“: Kulthit feiert Zehnjähriges

6.30 Uhr: Am heutigen Freitag vor zehn Jahren erschien „Tübingen, warum bist du so hügelig?“ Ein Gespräch mit den beiden Erfinderinnen: Das hügelige Tübingen, das sie in ihrem Video monieren, haben sie hinter sich gelassen. Frauke Spranz, 34, und Martha Herbold, 33, hat es in den Norden gezogen. „Wir mögen’s halt flach, vom Humor und von der Geographie“, scherzt Spranz. Sie ist Herrenschneiderin in Hamburg und absolviert derzeit die Ausbildung zur Gewandmeisterin. Herbold arbeitet inzwischen in ihrer Heimat Hannover als Filmemacherin.

Müllproblem: Aufräumen? Machen die anderen!

6.25 Uhr: Capri-Sun-Tütchen, Pizzakartons, Gummibärchen-Packungen, Einwegbecher und, und, und: Sechs große blaue Müllsäcke präsentieren die Technischen Betriebsdienste Reutlingen (TBR) vor dem Tübinger Tor. Darin der Abfall, den sie am Wochenende außerhalb der Mülleimer auf Straßen, Wegen, Wiesen und Böschungen aufgesammelt haben. Sie wollen auf die Vermüllung der Innenstadt aufmerksam machen – ein tägliches Ärgernis, sagt TBR-Leiter Stefan Kaufmann. 50 Euro kostet eine achtlos weggeworfene Zigarette in Reutlingen. Beeindruckt sind davon nur wenige. Denn jeden Tag landet Müll neben den Eimern.

Pizzakartons verstopfen die Mülleimer besonders häufig. Wirft jemand Abfall neben den Eimer, machen es die nächsten auch. Bild: Horst Haas

Buchhandlung Gastl: Die goldenen Zeiten sind vorbei

6.12 Uhr: Wenn eine Buchhandlung aufgibt, und dann noch eine so bekannte wie Gastl, denkt man unwillkürlich: Das hängt bestimmt mit der Lage des Buchhandels zusammen. Doch im Fall von Gastl stimmt das nur zum Teil: Dass die Tübinger Institution nach 72 Jahren schließt, liegt vor allem daran, dass die Inhaberin Angelika Gocht mit nunmehr 68 Jahren ins Rentenalter gekommen ist und sich den täglichen Stress nicht mehr zumuten mochte: „Ich muss auch an meine Gesundheit denken“, sagte sie dem TAGBLATT.

Will auch mal andere Bücher lesen: Angelika Gocht in ihrer Buchhandlung. Archivbild: Erich Sommer

Die Corona-Situation in der Region

6 Uhr: Guten Morgen aus der Online-Redaktion. So meldeten die Gesundheitsämter der Kreise Tübingen und Reutlingen am Donnerstag die neuen Corona-Zahlen:


Kreis Tübingen

  • Neuinfektionen: 6
  • Gesamtfälle: 9444
  • 7-Tage-Inzidenz: 4,4 (+1,8)
  • Todesfälle: 183

Kreis Reutlingen

  • Neuinfektionen: 2
  • Gesamtfälle: 13.788
  • 7-Tage-Inzidenz: 8 (-0,4)
  • Todesfälle: 270

 

 

Das Wichtigste vom Tag

Seit Ausbruch der Corona-Pandemie in der Region Tübingen im März 2020 gab es bei tagblatt.de täglich und kostenlos unseren Live-Blog mit aktuellen Meldungen und Links zu wichtigen Artikeln über Covid-19 und den Folgen. Wir haben ihn nun thematisch weiter gefasst: Ab sofort gibt es dort aktuelle Meldungen und Anreißer zu den wichtigsten Geschichten aus der Region Neckar-Alb – nicht nur, aber auch, wenn es um Corona geht. Den Blog gibt es unter dem Titel Der Tag in der Region direkt auf www.tagblatt.de.

Zum Artikel

Erstellt:
23. Juli 2021, 06:30 Uhr
Aktualisiert:
23. Juli 2021, 06:30 Uhr
zuletzt aktualisiert: 23. Juli 2021, 06:30 Uhr

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