Der Tag in der Region

Live-Blog | Palmer sieht nach Curevac-Rückschlag Standort nicht in Gefahr

17.06.2021

Von hz/job

Sieht den Curevac-Standort nicht gefährdet: Tübingens OB Boris Palmer. Bild: Ulrich Metz

Corona-Inzidenz im Südwesten weiter rückläufig

20.55 Uhr: Die Zahl der Corona-Neuinfektionen in Baden-Württemberg ist weiter rückläufig. Erstmals seit Monaten liegt nur noch ein Kreis über einer Sieben-Tage-Inzidenz von 35 - und auch im landesweiten Schnitt entspannt sich die Lage zunehmend stärker. Im Laufe der vergangenen sieben Tage haben die Behörden mit Stand vom Donnerstag (16.00 Uhr) noch 15,6 Ansteckungen pro 100.000 Einwohner registriert, wie das Landesgesundheitsamt mitteilte. Am Mittwoch hatte der Wert noch bei 16,8 gelegen, am Dienstag bei 18,8 und am Donnerstag vergangener Woche bei 25,4.

Stuttgarter Gemeinderat stimmt für Distanztracker im Nachtleben

19.18 Uhr: Ein Messgerät für Corona-Abstände soll Kulturveranstaltungen in Stuttgart künftig sicherer machen. Der Gemeinderat entschied am Donnerstagabend nach Stadtangaben mit breiter Mehrheit, bald sogenannte Distanztracker in ausgewählten Clubs und Kulturstätten einzusetzen. Die Abstandsmesser in Größe einer Scheckkarte sollen Besucher mit einem Alarmton oder einem Vibrationssignal warnen, wenn Abstände zu anderen Menschen zu klein sind. Die Landeshauptstadt will rund eine halbe Million Euro in das gemeinsam mit der Universität des Saarlandes entwickelte Modellprojekt investieren.

Verdacht auf Delta-Variante in Waiblinger Kita bestätigt

18.40 Uhr: Der Verdacht eines Ausbruchs der als hoch ansteckend geltenden Delta-Variante des Coronavirus in einer Kindertageseinrichtung in Waiblingen (Rems-Murr-Kreis) hat sich bestätigt. Inzwischen sei in mindestens drei Fällen die Delta-Variante im Labor nachgewiesen worden, teilten das Landratsamt Rems-Murr-Kreis und die Stadt Waiblingen am Donnerstagabend mit. Nach dpa-Informationen sind zwei Kinder und eine Fachkraft betroffen.

Kreis Tübingen: Fünf neue Corona-Fälle

17.48 Uhr: Dem Gesundheitsamt wurden am Donnerstag fünf neue Infektionen mit dem Coronavirus gemeldet. Insgesamt haben sich somit im Landkreis Tübingen 9377 Menschen mit Sars-Cov-2 angesteckt. Die Sieben-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner stieg leicht an von 10,1 am Mittwoch auf 11,4 am Donnerstag. Die Zahl der Menschen im Kreis, die in Zusammenhang mit Covid-19 starben, liegt unverändert bei 179.

Kreis Tübingen

  • Neuinfektionen: 5
  • Gesamtfälle: 9377
  • 7-Tage-Inzidenz: 11,4 (+1,3)
  • Todesfälle: 179 (0)

Bei den neuen Infektionen handle es sich hauptsächlich um Kontaktpersonen bereits bekannter Fälle sowie um familiäre Häufungen, so Landratsamt-Sprecher Bastian Spellenberg.

Kreis Reutlingen: Zwölf neue Corona-Fälle

17.40 Uhr: Das Reutlinger Landratsamt meldet am Donnerstag 13.679 Corona-Infektionen im Kreisgebiet, das sind zwölf mehr als am Mittwoch. Sechs Fälle waren als Kontaktpersonen bekannt. Von Einzelfällen betroffen sind vier Betriebe sowie zwei Schulen in Reutlingen. Die Sieben-Tage-Inzidenz lag am Donnerstag laut Robert-Koch-Institut bei 17,8.

In seiner täglichen Fallzahlenmeldung verwendet das Landratsamt Reutlingen die Zahlen des Robert-Koch-Instituts (RKI), die aufgrund von Meldeverzögerungen nicht mit den jüngeren Zahlen des Landesgesundheitsamtes (LGA) übereinstimmen.

Kreis Reutlingen (LGA)

  • Neuinfektionen: 12
  • Gesamtfälle: 13.673
  • 7-Tage-Inzidenz: 16,4 (-1,4)
  • Todesfälle: 266

In den Reutlinger Kreiskliniken wurde kein Patient in den Covid-Isobereich aufgenommen und ein Patient aus diesem entlassen. Aktuell befinden sich somit vier Covid-19-Patienten im stationären Bereich am Standort Reutlingen, zwei auf Normalstation und zwei auf Intensivstation.

EMA: Vorerst keine Folgen für Curevac-Zulassungsverfahren

17.37 Uhr: Die enttäuschenden Zwischenergebnisse zur Wirksamkeit des Impfstoffes des Tübinger Herstellers Curevac haben vorerst keine Folgen für das Prüfverfahren bei der Europäischen Arzneimittelbehörde. Es gebe keine harte Mindestgrenze bei der Wirksamkeit, erklärte die EMA am Donnerstag in Amsterdam. Vor einer Bewertung müssten alle Ergebnisse vorliegen.

Waldbrandgefahr: Bitte nicht grillen!

17.05 Uhr: Der Deutsche Wetterdienst (DWD) warnt für die kommenden Tage vor einem deutlich erhöhten Risiko von Waldbränden. Am Freitag wird laut aktuellem Waldbrandgefahrenindex bei mehr als 40 der gut 60 über das Land verteilten Wetterstationen mit der zweithöchsten Alarmstufe gerechnet. Forstminister Peter Hauk (CDU) mahnte am Donnerstag gerade mit Blick auf das bevorstehende Wochenende zu umsichtigem Verhalten von Waldbesuchern. „Laubreste, Nadelstreu und auf dem Boden liegende Äste und Reisig sind vielerorts sehr trocken.“ Damit sei eine teils hohe Waldbrandgefahr gegeben. Unbeaufsichtigtes Grillfeuer könne verheerende Folgen haben. Rauchen in den Wäldern sei zwischen März und Oktober grundsätzlich verboten.

Archivbild: Feuerwehr

Impfstoffallianz CEPI enttäuscht über Curevac-Ergebnisse

16.25 Uhr: Die internationale Impfstoffallianz CEPI ist enttäuscht über die vorläufigen Ergebnisse der Tübinger Pharmafirma Curevac zu ihrem Corona-Impfstoff. „Das zeigt, was für eine Herausforderung die Entwicklung eines Impfstoffs sein kann“, teilte CEPI am Donnerstag in Genf mit. CEPI steht für „Koalition für Innovationen in der Epidemievorbeugung“. Es ist eine Zusammenarbeit zwischen Weltgesundheitsorganisation (WHO), Regierungen, Stiftungen und Forschungseinrichtungen.

Die Allianz betont, dass die Corona-Pandemie längst noch nicht vorbei ist. Es sei wichtig, die Forschung weiter zu fördern, um dem Virus und möglichen Varianten immer einen Schritt voraus zu sein. „CEPI wird weiter ein breites Portfolio von Covid-19-Impfstoffen fördern, um dieses Ziel zu erreichen.“ Curevac ist einer von ursprünglich zwölf Impfstoffkandidaten, die CEPI im Programm hat.

Auch der Vorsitzende der Gesundheitsministerkonferenz, Bayerns Ressortchef Klaus Holetschek (CSU), hat den Rückschlag bei der Impfstoff-Entwicklung des deutschen Herstellers Curevac bedauert.

Maskenpflicht an Schulen wird ab Montag gelockert

15.23 Uhr: Schülerinnen und Schüler können bereits von Montag an in Baden-Württemberg teilweise auf eine Maske verzichten. Wegen der niedrigen Corona-Infektionszahlen und der Testpflicht könne die Maskenpflicht an Schulen vorsichtig gelockert werden, teilte das Kultusministerium am Donnerstag mit. Bereits am Dienstag hatte Gesundheitsminister Manne Lucha (Grüne) Lockerungen bei der Maskenpflicht angekündigt. Sobald der Wert von 50 Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen unterschritten wird, entfällt die Maskenpflicht im Freien und somit auch auf Schulhöfen.

Palmer: Curevac investiert weiter in Tübingen

14.40 Uhr: Der Rückschlag des Biotech-Unternehmens Curevac bei der Entwicklung seines Corona-Impfstoffs hat nach Darstellung von Tübingens Oberbürgermeister Boris Palmer keine Auswirkungen auf den Standort. Vorstandschef Franz-Werner Haas habe ihm in einem Telefonat versichert, dass das Unternehmen an geplanten Investitionen festhalte, sagte der Grünen-Politiker am Donnerstag.

Streik: Das fordern die Busfahrer

14.35 Uhr: In Tübingen streiken am Donnerstag die Busfahrer zwischen 8 Uhr und 16 Uhr. Aber warum? Ihnen geht es im laufenden Tarifstreit vor allem um Kollegen in Betrieben, in denen beispielsweise Zwangspausen an den Endhaltestellen nicht bezahlt werden.

Rund 40 Busfahrer solidarisierten sich: In Tübingen untereinander und mit jenen in anderen Landkreisen und Bundesländern. Bild: Andreas Straub

Bund: Curevac hat keine Auswirkungen auf Impfkampagne

13.26 Uhr: Der Rückschlag der Tübinger Biopharmafirma Curevac bei der Entwicklung eines Corona-Impfstoffs bringt die Impfkampagne in Deutschland laut Bundesregierung nicht durcheinander. „Eine Auswirkung auf das Tempo unserer Impfkampagne hat diese Mitteilung nicht“, sagte ein Sprecher des Bundesgesundheitsministeriums am Donnerstag in Berlin. Die Nachrichten über vorläufige Studienergebnisse könne das Ministerium nicht kommentieren.

Der Bund hält auch nach dem Rückschlag der Tübinger Biopharmafirma Curevac bei der Entwicklung eines Corona-Impfstoffs an seiner Beteiligung an dem Unternehmen fest. „Mit der Beteiligung an Curevac verfolgte und verfolgt die Bundesregierung gesundheits- und industriepolitische Ziele“, erklärte das Wirtschaftsministerium am Donnerstag. Es gehe nicht nur darum, mehr Impfstoffproduktion in Deutschland und Europa anzusiedeln, sondern auch um Forschungsaktivitäten.

Gericht: Bordelle dürfen ab Montag wieder öffnen

12.10 Uhr: Bordelle dürfen nach einem Beschluss des Verwaltungsgerichtshofs (VGH) in Baden-Württemberg ab Montag wieder öffnen. Die seit Anfang November 2020 geltende Zwangsschließung sei mittlerweile unverhältnismäßig, teilte der VGH am Donnerstag mit. Damit war der Eilantrag einer Bordell-Betreiberin aus dem Regierungsbezirk Karlsruhe erfolgreich.

Tübingen: Busfahrer-Streik legt Nahverkehr lahm

11.45 Uhr: Seit 8 Uhr streiken in Tübingen die Busfahrer, bis 16 Uhr haben sie die Arbeit niedergelegt. Am Europaplatz, an dem normalerweise Bus auf Bus abfährt, sind die Haltestellen verwaist. Am Morgen sprach Landesfachbereichsleiter Andreas Schackert zu den Streikenden. Die Gewerkschaft fordert unter anderem eine einheitliche Bezahlregelung für durch den Fahrplan erzwungene Pausen der Fahrer.

Warnstreik der Busfahrer beim Tü-Bus auf dem Europaplatz (ZOB) in Tübingen. Bild: Hans-Jörg Schweizer

Die Stadtwerke halten einen Notfahrplan aufrecht: Von 8 bis 16 Uhr verkehrt die Linie 5 alle 30 Minuten zwischen Hauptbahnhof und BG-Unfallklinik mit je zwei Fahrzeugen. Die Abfahrten am Hauptbahnhof erfolgt zu den Minuten 12 und 42. Die Abfahrten an der BG Unfallklinik erfolgen zu den Minuten 28 und 58.

Zudem verkehren die Linien 18 und 19 nach ihren regulären Fahrplänen. Die komplette Übersicht gibt es hier.

Landesfachbereichsleiter Andreas Schackert spricht am Busbahnhof vor den Streikenden. Bild: Hans-Jörg Schweizer

Hitzewelle lässt im Südwesten schwitzen: Abkühlung am Montag

11.15 Uhr: Den Menschen in Baden-Württemberg steht ein ungewöhnlich heißes Sommerwochenende bevor. Die Temperaturen von teils weit über 30 Grad lägen deutlich höher als üblich im Juni, sagte ein Meteorologe des Deutschen Wetterdienstes (DWD) am Donnerstag.

WFV-Präsident: „Dass es mal laut werden kann, ist normal“

9.45 Uhr: Rund um den Deutschen Fußball-Bund DFB gibt es seit Monaten Querelen. Als Präsident des Württembergischen Fußballverbands (WFV) ist Matthias Schöck – im Hauptberuf Bürgermeister von Hildrizhausen – der ehrenamtliche Vertreter von gut einer halben Million Mitgliedern. Als Mitglied des DFB-Vorstands war er auch an der Entmachtung von Präsident Fritz Keller beteiligt. Im Interview äußert er sich zum Vergleich mit Nazi-Richter Roland Freisler, Reformen beim Verband und seine eigenen Ambitionen auf das höchste Amt im deutschen Fußball.

„Offensichtlich gab’s da zwischenmenschliche Schwierigkeiten“: WFV-Präsident Matthias Schöck. Bild: WFV

Vier Jahre und drei Monate Haft für Missbrauch der Enkelin

9.30 Uhr: Für den schweren sexuellen Missbrauch seiner Enkeltochter muss ein Mössinger vier Jahre und drei Monate in Haft. Er nutzte für Übergriffe Situationen, in denen er auf die damals Neunjährige aufpassen sollte.

Umfrage: Junge Leute vermissen soziales Leben

8.55 Uhr: Trotz aller Belastungen in der Pandemie und der verbreiteten Corona-Müdigkeit blicken fast zwei Drittel der jungen Menschen in Europa optimistisch in die Zukunft. Die aktuelle Gefühlslage beschrieb allerdings jeder zweite Befragte eher als negativ – nämlich mit „müde“, „unsicher“, „genervt“ oder „gestresst“, wie die am Mittwoch vorgestellte Jugendstudie der Tui-Stiftung ergab.

Zusteller: Paket-Bote und Seelsorger zugleich

8.45 Uhr: Die Zustellerbranche knackt die Marke von vier Milliarden Sendungen. Ein Zusteller spricht über Erfahrungen, die er in 15 Jahren erlebt hat. „Die Kunden sind wie eine Familie. Über die Zeit bauen sich viele Freundschaften auf“, freut sich Rainer Gebhard. Bei ihm gibt es wenig Situationen, die unangenehm sind. „Auf 1000 positive Erfahrungen kommen drei negative. Die kann ich locker wegstecken.“

So einfach hat es nicht jeder Zusteller: „Bei Fehlern vonseiten der Beschäftigten neigen die Kunden häufiger dazu, ihre Unzufriedenheit durch Beschwerden bei der Bundesnetzagentur oder bei Verbraucherzentralen kundzutun. Viele nutzen auch die Sozialen Medien“, sagt Maik Brandenburger – er ist Pressesprecher der Fachgewerkschaft für die Mitarbeiter von Post, Postbank und der Telekom (DPVKOM).

Kostet der Schwarzwald bald Eintritt? Touristiker wollen „Umwelt-Euro“

8 Uhr: Geht es nach Touristikern, dann könnten Gratis-Kurzbesuche an Hochschwarzwald-Highlights bald der Vergangenheit angehören. Loipen, Wanderparkplätze, frei zugängliche Freibäder wie das am Titisee - „muss das immer für alle kostenfrei sein?“, fragt, Thorsten Rudolph, Geschäftsführer der Hochschwarzwald Tourismus GmbH. „Oder kann man einen sogenannten Umwelteuro erheben, der dazu dient, in die Infrastruktur zu investieren, in den Klimaschutz, die Nachhaltigkeit?“ Den touristisch geprägten Kommunen fehlten wegen der Corona-Pandemie Einnahmen.

Zwei Frauen stehen auf einem Parkplatz nahe dem Nonnenmattweiher und blicken in die Landschaft. Foto: Philipp von Ditfurth/dpa/Archivbild

Stuttgarter Krawalle: „Eine nachvollziehbare Explosion“

7.40 Uhr: Mehrere hundert Jugendliche und junge Erwachsene plünderten Geschäfte, warfen Flaschen und griffen Polizisten an: Die Stuttgarter Krawallnacht jährt sich am 20. Juni das erste Mal. Vor wenigen Wochen hat es wieder Ausschreitungen gegeben, diesmal in abgeschwächter Form. Wie kann so etwas passieren und gibt es Grund zur Sorge? Die SÜDWEST PRESSE hat den Jugendforscher Klaus Hurrelmann gefragt: Er spricht über die Gründe der Stuttgarter Krawalle, Männlichkeitsvorstellungen und den abschreckenden Effekt von Strafen.

Gemeinschaft: Sich endlich wieder treffen können

7.30 Uhr: Wann geht’s endlich wieder los? Diese Frage von Bästenhardter Seniorinnen und Senioren wurde in letzter Zeit immer häufiger gestellt an Vorstandschaftsmitglieder des Vereins „Bürger für Bästenhardt“ (BfB). Am Dienstagnachmittag war es dann soweit, nach fast einem dreiviertel Jahr Corona bedingter Pause öffnete das Café Fröhlich wieder seine Pforten. Allerdings nicht im Haus Regenbogen, sondern in der Johanneskirche. Pfarrer Matthias Krämer und der evangelische Kirchengemeinderat hatten diese Räumlichkeit dem Verein zur Verfügung gestellt.

Es gibt wieder das namensgebende Lachen beim Kaffee in der Bästenhardter Kirche. Bild: Michael Brandt

Schöffengericht Reutlingen: Mit Karacho in die Pleite

7.12 Uhr: Als das TAGBLATT die Firma im vergangenen Sommer vorstellen wollte, winkten die Betreiber des Nobelautohauses ab. Man sei nicht auf Werbung angewiesen, hieß es da. Jetzt ist klar warum: Zu viel Aufmerksamkeit war dem Betreiber wohl unrecht. Um sein Autohaus zu retten, fingierte ein 44-Jähriger Verträge, brachte zwei Banken sowie Kunden um ihr Geld – und erhielt dafür eine Bewährungsstrafe.

 

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Rottenburg: Beach und Biergarten waren voll

6.55 Uhr: Zahlreiche Gaststätten boten am Dienstag Public Viewing an und waren zum ersten Spiel der deutschen Mannschaft gut besucht. Ein Rundgang in Rottenburg.

Tü-Bus heute von 8 bis 16 Uhr mit Notfahrplan

6.30 Uhr: Gestern wunderte sich in Reutlingen sogar die Gewerkschaft über die hohe Streikbeteiligung unter den Busfahrern. Resultat war der Kollaps des Öffentlichen Nahverkehrs. Heute ist Tübingen dran: Für die Zeit von 8 bis 16 Uhr hat die Gewerkschaft Verdi einen Warnstreik beim Tü-Bus angekündigt. Die Tübinger Stadtwerke (SWT) reagieren drauf mit einem Notfahrplan, den sie mit der Gewerkschaft abgestimmt haben.

Mit dem billigen Mittagstisch fing es an

6.21 Uhr: Zum 100-jährigen Bestehen des Tübinger Studierendenwerks hat dessen ehemalige Geschäftsführer eine Festschrift herausgegeben. Tagblatt-Hochschulredakteur Ulrich Janßen sprach mit Rudolf Pörtner.

Systemrelevant in der Pandemie

6.18 Uhr: Zwei Betriebsratsvorsitzende berichten, wie sie die coronabedingten Lockdowns erlebten und was sie in der aktuellen Tarifrunde fordern. Tagblatt-Redakteur Volker Rekittke berichtet über den Tarifstreit im Einzelhandel.

Curevac-Impfstoff: Nur 47 Prozent Wirksamkeit

6.02 Uhr: Das Tübinger Biotech-Unternehmen Curevac hat am späten Mittwochabend bekanntgegeben, dass sein Corona-Impfstoffkandidat mit einer vorläufigen Wirksamkeit von 47 Pozent die statistischen Erfolgskriterien nicht erreicht habe. Der Kurs der Aktie brach draufhin nachbörslich ein.

Die Curevac-Zentrale in Tübingen. Archivbild: Ulmer

Nur noch knapp über Zehn

6.00 Uhr: Guten Morgen aus der Online-Redaktion. Wie immer zunächst der Blick auf die Corona-Zahlen von gestern:

Kreis Tübingen

  • Neuinfektionen: 6
  • Gesamtfälle: 9372
  • 7-Tage-Inzidenz: 10,1 (-1,7)
  • Todesfälle: 179 (0)

Kreis Reutlingen

  • Neuinfektionen: 5
  • Gesamtfälle: 13.661
  • 7-Tage-Inzidenz: 17,8 (-1)
  • Todesfälle: 265

 

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Das Wichtigste vom Tag

Seit Ausbruch der Corona-Pandemie in der Region Tübingen im März 2020 gab es bei tagblatt.de täglich und kostenlos unseren Live-Blog mit aktuellen Meldungen und Links zu wichtigen Artikeln über Covid-19 und den Folgen. Wir haben ihn nun thematisch weiter gefasst: Ab sofort gibt es dort aktuelle Meldungen und Anreißer zu den wichtigsten Geschichten aus der Region Neckar-Alb – nicht nur, aber auch, wenn es um Corona geht. Den Blog gibt es unter dem Titel Der Tag in der Region direkt auf www.tagblatt.de.

Zum Artikel

Erstellt:
17. Juni 2021, 06:30 Uhr
Aktualisiert:
17. Juni 2021, 06:30 Uhr
zuletzt aktualisiert: 17. Juni 2021, 06:30 Uhr

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