Der Tag in der Region

Live-Blog | Inzidenzen der Region sinken unter 100

14.05.2021

Von job

Sieben-Tage-Inzidenz im Südwesten weiter gesunken

21.40 Uhr: Die Sieben-Tage-Inzidenz ist im Südwesten weiter gesunken. In Baden-Württemberg lag der Wert bei 107,1, wie das Landesgesundheitsamt am Freitag mitteilte. Am Mittwoch hatte er noch bei 127,7 gelegen.

Starzach: Betrüger fragte nach Codes

21.39 Uhr: Ein Starzacher freute sich auf einen Gewinn. Tatsächlich war er auf eine Betrugsmasche hereingefallen.

Der Österberg war ohne Wasser

21 Uhr: Nach einer Störung im Wasserbehälter Stauffenberg kam es am frühen Freitagmorgen zu einem rund zweistündigen Ausfall der Wasserversorgung auf dem Österberg.

 

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Kellerbrand in Mössinger Wohnhaus

19.32 Uhr: Im Keller eines Mehrfamilienhauses in der Mössinger Freiherr-vom-Stein-Straße ist am Freitagabend ein Feuer ausgebrochen. Der Alarm ging um 18.25 Uhr ein. Die Mössinger Feuerwehr Abteilung Mitte rückte mit fünf Fahrzeugen und 24 Kräften aus.

In Mössingen kam es zu einem Kellerbrand in der Freiherr-vom-Stein-Straße. Bild: Klaus Franke

Inzidenzen zum ersten mal seit Wochen wieder unter 100

18.40 Uhr: Die Inzidenzen in den Kreisen Tübingen und Reutlingen sind heute zum ersten Mal seit langem wieder unter 100 gefallen: Das ist der tiefste Wert seit dem 8. April im Kreis Tübingen und seit dem 18. März im Kreis Reutlingen. Der Überblick:

Kreis Tübingen

  • Neuinfektionen: 16
  • Gesamtfälle: 8973
  • 7-Tage-Inzidenz: 87 (-14,5)
  • Todesfälle: 173 (+1)

Kreis Reutlingen

  • Neuinfektionen: 26
  • Gesamtfälle: 13.107
  • 7-Tage-Inzidenz: 94,4 108,7 (-14,3)
  • Todesfälle: 255

Bei den Inzidenzen handelt es sich um die Angaben des Landesgesundheitsamts, die in der Regel am nächsten Morgen vom RKI gemeldet werden. Dessen Zahlen sind laut Gesetz für eventuelle Öffnungsschritte maßgeblich. Sollte der RKI-Wert fünf Werktage in Folge unter 100 bleiben, wären weitere Öffnungsschritte möglich. Diese würden dann im Landkreis Tübingen am Donnerstag bekanntgeben. Die gelten dann ab Samstag, 22. Mai.

Im Kreis Tübingen handelt es sich bei den Neuinfizierten um familiäre Folgefälle und neue Einzelfälle. Unter anderem gab es je einen Fall an zwei Schulen mit der Folge einer Quarantäne für die engen Kontaktpersonen. Darüber hinaus gab es Fälle an zwei Kindergärten mit der Folge einer Quarantäne für die Gruppen.

Im Kreis Reutlingen waren 10 der 26 Neuinfizierten als Kontaktpersonen bekannt. Von Einzelfällen betroffen sind fünf Betriebe sowie eine Schule und eine Kindertageseinrichtung in Reutlingen.

Situation der Kliniken in Tübingen und Reutlingen

Aktuell versorgt das Uniklinikum Tübingen insgesamt 29 mit dem Coronavirus infizierte Patienten, davon 17 auf der Intensivstation. Im Reutlinger Klinikum sind es 24 infizierte Patienten, davon 7 auf der Intensivstation.

Was über die Mutationen im Kreis Tübingen bekannt ist

In der Zeit vom 7. Mai April bis einschließlich 13. Mai 2021 wurden im Landkreis Tübingen 151 Virusmutationen nachgewiesen, darunter weitere Fälle der sogenannten brasilianischen Variante und erstmals auch ein Fall der indischen Variante. Bei zwei Fällen der brasilianischen Variante handelt es sich um weitere betroffene Familienmitglieder des in der vergangenen Woche bereits nachgewiesenen Falles. Hier steht die Infektionsquelle im Zusammenhang mit einer Reiserückkehr aus Südamerika. Darüber hinaus ist eine weitere Familie mit 3 Personen von der brasilianischen Variante betroffen. Hier besteht keine Verbindung zu einer Reiserückkehr, die Infektionsquelle ist unklar.

Die Familien stehen in keinem Verhältnis zueinander. Alle betroffenen Personen sowie ihre engen Kontaktpersonen sind in Quarantäne. Die erstmals nachgewiesene indische Virusmutation geht auf eine Reiserückkehr aus Indien zurück. Die betreffende Person ist in Quarantäne, es gibt keine engen Kontaktpersonen. Sicherheitshalber wurden in diesem Fall auch für die weniger engen Kontaktpersonen Testungen angeordnet. Alle anderen Fälle sind der britischen Variante zuzuordnen.

Insgesamt wurden im Kreis Tübingen mittlerweile 2056 Mutationen nachgewiesen, darunter nun 4 Mal die südafrikanische Variante, 6 mal die brasilianische und 1

Industrie sieht Öffnungsperspektiven positiv

17.50 Uhr: Der Baden-Württembergische Industrie- und Handelskammertag (BWIHK) sieht in den Öffnungsschritten nach der Corona-Zwangspause eine Perspektive für die Tourismusbranche. „Endlich zeigt sich auch für die vielen seit fast sieben Monaten geschlossenen Unternehmen der Gastro-, Hotel und Tourismusbranche ein Silberstreif am Horizont“, sagte Vizepräsidentin Marjoke Breuning am Freitag in Stuttgart zur neuen Corona-Verordnung des Landes.

Jugendherbergen: Zu Pfingsten die ersten Urlauber begrüßen

16.44 Uhr: Rechtzeitig zu den Pfingstferien in Baden-Württemberg machen sich auch die Jugendherbergen in den weniger virusbelasteten Regionen bereit für einen Neustart. Nach monatelanger Corona-Zwangspause und einer komplett verhagelten Jahresbilanz sollen die ersten Häuser am Freitag der kommenden Woche (21. Mai) auch für Urlauber öffnen, wie das Deutsche Jugendherbergswerk am Freitag mitteilte. „Die Kinder und Jugendlichen brauchen dringend einen Tapetenwechsel. Unsere Jugendherbergen sind bestens vorbereitet“, sagte DJH-Landesgeschäftsführer Jörg Hoppenkamps.

Curevac testet neuen Impfstoffkandidaten

16.15 Uhr: Ein neuer Curevac-Impfstoffkandidat zeigt in einer Studie eine gute Wirksamkeit bereits nach der ersten Impfung. Die Forscher sind optimistisch, dass das Mittel auch gegen verschiedene Mutationen aus Dänemark, Großbritannien und Südafrika einsetzbar ist.

Tübingens OB Boris Palmer will wieder antreten

14.45 Uhr: Boris Palmer möchte Oberbürgermeister von Tübingen bleiben. Er will bei der Wahl im Herbst 2022 für eine dritte Amtszeit antreten – vorausgesetzt, er hat die Unterstützung. Dafür hat er bei der Alternativen Liste (AL) seine Bewerbung eingereicht. Das bestätigte Palmer am Freitag dem TAGBLATT und fügte hinzu: „Das ist keine Entscheidung über die Kandidatur an sich.“ Er ist seit 15 Jahren im Amt und würde bei einer Wiederwahl bis 2030 die Tübinger Geschicke leiten, dem Jahr, in dem die Stadt klimaneutral sein will.

Boris Palmer. Bild: Metz

Palmer hat am 5. Mai, zwei Tage vor seinem umstrittenen Facebook-Kommentar in einem Streit um den Ex-Fußballer Dennis Aogo, dem Vorstand und den Mitgliedern der AL in Tübingen einen Brief geschrieben. Dieser beginnt mit dem Absatz: „Im Oktober 2022 findet die nächste OB-Wahl statt. Es wird also Zeit zu klären, wer dann für uns antritt. Was mich und meine Eigenschaften angeht, bin ich nach 15 Jahren im Amt geneigt, Angela Merkel und Winfried Kretschmann zu zitieren: ,Sie kennen mich.‘“ Anschließend verweist Palmer auf seine lokalpolitischen Erfolge in der Stadt, deren Geschicke er bereits in seiner zweiten Amtszeit leitet.

Holzgerlingen impft Einwohner am Pfingstwochenende mit Astra-Zeneca

13.58 Uhr: Die Gemeinde Holzgerlingen plant für den 22. Mai eine große Impfaktion für die Einwohner: Es sollen bis zu 5000 Menschen mit den Impfstoff von Astra-Zeneca geimpft werden. Das teilte die Gemeindeverwaltung mit. Ebenfalls eingeladen sind die Einwohner von Altdorf und Hilfrizhausen. Dafür wurden in der Stadthalle 16 Impfkabinen aufgebaut, alle Beteiligten arbeiten ehrenamtlich, die beteiligten Ärzte spenden ihr Honorar.

Beim Ausparken Radler angefahren

13.30 Uhr: Bei einem Verkehrsunfall am Donnerstagnachmittag in der Tübinger Wilhelmstraße wurde ein Radfahrer leicht verletzt.

Die Corona-Zahlen der Gemeinden im Kreis Tübingen

11.25 Uhr: Wie jeden Freitag hat das Landratsamt die Zahlen aus den Kreisgemeinden veröffentlicht. Hier die Übersicht:

  • Ammerbuch: Insgesamt 418 Infizierte (11 mehr als in der Vorwoche)
  • Bodelshausen: 206 (12)
  • Dettenhausen: 126 (0)
  • Dußlingen: 242 (8)
  • Gomaringen: 390 (13)
  • Hirrlingen: 125 (6)
  • Kirchentelllinsfurt: 241 (6)
  • Kusterdingen: 331 (7)
  • Mössingen: 963 (35)
  • Nehren: 140 (2)
  • Neustetten: 177 (8)
  • Ofterdingen: 281 (21)
  • Rottenburg: 2201 (49)
  • Starzach: 194 (2)
  • Tübingen: 2922 (59)

Kreis Tübingen: Ab heute wieder shoppen mit Termin oder App

9.30 Uhr: Ab dem heutigen Freitag kann wieder vor Ort eingekauft werden. Die Luca-App ersetzt die Terminvereinbarung.

Mit diesem Öffnungsschritt wird in Tübingen aber nichts anderes praktiziert als im Kreis oder anderswo, wo die Sieben-Tage-Inzidenz fünf Tage in Folge unter 150 liegt, wie die Pressestelle auf Nachfrage bestätigte. Dass das Tübinger Modell weiter gehe, bedeute nur, dass ein tagesaktueller negativer Schnelltest Pflicht sei, so wie im Rahmen des Tübinger Modellversuchs „Öffnen mit Sicherheit“ erfolgreich praktiziert worden sei.

Eine Besonderheit gibt es bei der Ladenöffnung aber dennoch, nicht nur im Kreis Tübingen, sondern landesweit: Das Sozialministerium habe dem Vorschlag von Oberbürgermeister Boris Palmer zugestimmt, für eine Terminvereinbarung die Luca-App zu nutzen.

Baden-Württemberg lockert: Neue Corona-Verordnung in Kraft

8.11 Uhr: Nach monatelangem Lockdown lässt der Südwesten die Zügel bei den Corona-Regeln nun wieder deutlich lockerer - ausreichend niedrige Infektionszahlen vorausgesetzt. Am Freitag traten entsprechende Änderungen in der Corona-Verordnung des Landes in Kraft und machen ab Samstag Lockerungen in der Gastronomie, im Tourismus und in der Freizeit möglich. Liegen die Corona-Zahlen in den Kreisen fünf Tage in Folge unter einer Inzidenz von 100, darf zum Beispiel die Außen- und Innengastronomie zwischen 6 Uhr und 21 Uhr mit Hygieneauflagen und Testkonzepten wieder öffnen.

Die neue Verordnung sieht weiter vor, in den Kreisen unter der 100er-Marke Hotels und Pensionen wieder öffnen zu lassen - auch Ferienwohnungen dürfen wieder vermietet werden. Kulturveranstaltungen wie Theater, Opern, Konzerte und Kino sind im Freien in den Regionen unter 100 wieder möglich. Galerien, Museen und Gedenkstätten dürfen dort auch wieder öffnen - genauso wie Bibliotheken und Archive. Der Überblick.

Mit der Übersichtswebseite schneller zu einem Impftermin

7.40 Uhr: Die Suche nach einem Termin für den begehrten Piks in den Oberarm beschäftigt derzeit Hunderttausende. Weil es nicht klappte mit der Anmeldung für seinen Opa, programmierte Julian Ambrozy aus Ostfildern schnell eine Suchmaschine. Die hilft jetzt auch vielen anderen.

Suchmaschine für Corona-Impftermine programmiert: Der 17-jährige Julian Ambrozy aus Ostfildern. Foto: Privat

Winfried Kretschmann: Start in die dritte Amtszeit

7.32 Uhr: Winfried Kretschmann ist erneut zum Ministerpräsidenten gewählt worden. Allerdings nicht mit der vollen Unterstützung der Abgeordneten von CDU und Grünen: Mindestens fünf Stimmen fehlen ihm aus der grün-schwarzen Koalition.

Betz-Areal: Die erste Firma für RT-unlimited

7.25 Uhr: Reutlingen setzt für seine weitere wirtschaftliche Entwicklungen große Hoffnungen in die Entwicklung des Areals der ehemaligen Spedition Betz: Das Gelände soll zum Industriepark RT-unlimited werden, auf dem sich Unternehmen ansiedeln, die sich mit digitalen Zukunftstechnologien rund um Industrie 4.0 befassen. Im Oktober 2020 hat bereits das Innovationszentrum „Innoport“ seinen Betrieb aufgenommen, nun steht das erste Unternehmen vor der Ansiedlung: Wie das TAGBLATT erfahren hat, will die Pfullinger Firma BEC noch dieses Jahr ein Gelände kaufen und danach als Pionier in RT-unlimited den Betrieb aufnehmen.

Sie wollen die Pioniere im neuen Reutlinger Industriepark RT-unlimited werden: die Geschäftsführer Matthias Buck (links) und Martin Gerlich von der Pfullinger Firma BEC vor einem Patienten-Positioniersystem. Bild: Horst Haas

Tourismus: Europa macht sich locker

7.21 Uhr: Die Corona-Zahlen gehen in vielen Ländern zurück und immer mehr Menschen sind geimpft. Damit gehen auch konkrete Öffnungspläne einher. Das weckt Hoffnung bei vielen, die ihren Urlaub für den Sommer planen. Ein Überblick.

Unmut bei Hausärzten über Honorar für Corona-Impfung

7.01 Uhr: Die Impfkampagne soll auch dank der Unterstützung von Hausärzten vorankommen. Doch das Geld, das sie dafür bekommen, reicht im Zweifel nicht aus. 20 Euro sind je Spritze vorgesehen. Das deckt jedoch nicht unbedingt die Kosten für Personal und Praxisräume. Mitarbeiter werden auch gebunden, wenn zum Beispiel vereinbarte Termine verschoben werden müssen, weil weniger Impfstoff geliefert wird als geplant. Die Kassenärztliche Vereinigung Baden-Württemberg und das Sozialministerium kennen den Unmut.

Mack-Ausstellung im Museum Ritter: Das Licht im Blick

6.56 Uhr: Wenn die Inzidenz im Landkreis Böblingen weiterhin unter 100 bleibt, können sich die Kunstfreunde auf was ganz Besonderes freuen: Dann können sie sich ab kommenden Dienstag, 18. Mai, die Retrospektive „Heinz Mack: Werke im Licht (1956–2017) im Waldenbucher Museum Ritter anschauen. Eine telefonische Voranmeldung wäre dann einzige Bedingung – und natürlich müssen die „Aha-Regeln“ beachtet werden.

Heinz Mack (links), Milena Schäufele, hinter ihr „Der Garten im Garten“ (1979/80), ein Paravent aus Aluminiumnetzen, Acrylglas und Edelstahl, rechts ein Foto von Thomas Höpker aus dem Sahara-Projekt. Bild: Anne Faden

Weg frei für Anlaufstelle bei Tima

6.45 Uhr: Der Kreistag hat den Weg frei gemacht für die Fachberatungsstelle zum Schutz vor sexualisierter Gewalt von Jugendlichen. Das Gremium tagte am Mittwoch online. Es hob den im Haushaltsplan vorgesehenen Sperrvermerk für einen ersten Betrag für die geplante Beratungsstelle in Höhe von 40 000 Euro auf. Träger der Anlaufstelle für Kinder und Jugendliche zum Schutz vor sexualisierter Gewalt soll der Verein Tima werden, der nun auch einen Förderantrag bei der „Aktion Mensch“ stellen kann. Die neue Anlaufstelle wendet sich an Mädchen und Jungen, die Opfer von sexualisierter Gewalt wurden, und an deren Angehörige.

Jeckel-Areal: Nur die Unterschrift fehlt noch

6.30 Uhr: Es ist das wichtigste Sanierungsprojekt in Rottenburg: Stadtverwaltung und Erbengemeinschaft sind sich weitgehend einig über den Kaufvertrag des Jeckel-Areals. Doch was wird künftig mit dem stadtbildprägenden, denkmalgeschützten Haus am Marktplatz geschehen?

Lokale Reaktionen auf Palmers Facebook-Post

6.22 Uhr: Nach dem Facebook-Post des Tübinger Oberbürgermeisters Boris Palmer, in dem er sich – aus seiner Sicht ironisch – rassistischer Sprache bediente, reißt die Kritik auch in Tübingen nicht ab. Die Positionen der Gemeinderatsfraktionen haben wir hier zusammengefasst. Am weitesten geht die Tübinger SPD. Sie legt Palmer indirekt den Rücktritt nahe: „Oberbürgermeister Boris Palmer müsste sich eigentlich selbst die Frage aufdrängen, ob er noch der Richtige für dieses Amt ist.“ TAGBLATT-Chefredakteur Gernot Stegert kommentiert: „Die Stadtgesellschaft ist der Palmerschen Tabuverletzungen wie der Kritik daran erkennbar müde. Sie ist auch wundgerieben von der Polarisierung. Die Empörung ist immer seltener eine, eher ein verzweifeltes Achselzucken.“ Für Dennis Aogo, um den es in dem Post Palmers ging, ist das Thema erledigt, wie er dem „Spiegel“ sagte.

Die Details der Anzeige gegen Landrat und Jugendamtsleiter

6.18 Uhr: Im Fall um die misshandelten Pflegetöchter aus dem Steinlachtal hat die Psychologin Heidrun Overberg Anzeige gegen Landrat Joachim Walter, die ehemalige Sozialdezernentin Ulrike Dimmler-Trumpp und Jugendamtsleiter Bernd Hillebrand erstattet. Overberg hatte versucht, im Landratsamt auf Misshandlungen in der betroffenen Pflegefamilie aufmerksam zu machen. Nun sind die konkreten Vorwürfe der Anzeige bekannt. Sie wiegen schwer.

 

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Homosexualität und Kirche: Werte sind nicht nur hetero

6.14 Uhr: Die Tübinger Eberhardsgemeinde aus der Südstadt bewarb sich 2019 darum, eine von 300 in Württemberg zu werden, in denen gleichgeschlechtliche Paare gesegnet werden können. Eine Trauung ist in der württembergischen Landeskirche derzeit noch nicht möglich. „Wir möchten uns auf den Weg machen, dass wir eine Trauung in unserer Gemeinde und in dieser Landeskirchen machen können“, so Pfarrer Martin Böger beim Online-Begegnungsabend am Mittwoch zu „Homosexualität und Kirche – Segen für alle“.

Auch in der evangelischen Kirche gibt es Auseinandersetzungen um die Ehe für alle. Symbolbild: Jonas Bleeser

Hohe ZAK-Inzidenz: im privaten Bereich angesteckt?

6.07 Uhr: Der Zollernalbkreis ist im Land am stärksten von der Pandemie betroffen. Am Donnerstag lag die Sieben-Tage-Inzidenz bei 246,1. Im Vergleich zu den Nachbarlandkreisen Tübingen (109,3) und Reutlingen (126,5) liegt die Inzidenz je 100000 Einwohner im Zollernalbkreis deutlich höher. Aber warum?

Das Infektionsgeschehen sei diffus, sagte Anja Heinz, stellvertretende Sprecherin des Landratsamtes Balingen. Es sei nicht bekannt, warum die Zahlen im Zollernalbkreis so viel höher lägen als in den benachbarten Landkreisen. Insbesondere in Hechingen sind die Infektionszahlen sehr hoch: Diese Woche lag die Inzidenz für die Stadt über 400.

Die Inzidenzen in der Region sinken

6 Uhr: Guten Morgen aus der Online-Redaktion. Wie gewohnt zunächst der Blick auf die Corona-Zahlen der Region. Sowohl im Kreis Tübingen wie auch im Kreis Reutlingen sanken die Inzidenzen gestern. Hier der Überblick:

Kreis Tübingen

  • Neuinfektionen: 40
  • Gesamtfälle: 8957
  • 7-Tage-Inzidenz:101,5 (-7,8)
  • Todesfälle: 172

Kreis Reutlingen

  • Neuinfektionen: 34
  • Gesamtfälle: 13.081
  • 7-Tage-Inzidenz: 108,7 (-17,8)
  • Todesfälle: 255

 

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Das Wichtigste vom Tag

Seit Ausbruch der Corona-Pandemie in der Region Tübingen im März 2020 gab es bei tagblatt.de täglich und kostenlos unseren Live-Blog mit aktuellen Meldungen und Links zu wichtigen Artikeln über Covid-19 und den Folgen. Wir haben ihn nun thematisch weiter gefasst: Ab sofort gibt es dort aktuelle Meldungen und Anreißer zu den wichtigsten Geschichten aus der Region Neckar-Alb – nicht nur, aber auch, wenn es um Corona geht. Den Blog gibt es unter dem Titel Der Tag in der Region direkt auf www.tagblatt.de.

Zum Artikel

Erstellt:
14. Mai 2021, 06:30 Uhr
Aktualisiert:
14. Mai 2021, 06:30 Uhr
zuletzt aktualisiert: 14. Mai 2021, 06:30 Uhr

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