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Liebe, schwer verdaulich
Ein Löffel Müsli: Ein Bäcker in den USA darf nicht mehr die Zutat „Liebe“ beimischen. Foto: dpa
Von wegen satt und glücklich

Liebe, schwer verdaulich

Liebe kann man nie genug bekommen, und falls es ansonsten an ihr mangelt, kann man sie notfalls noch durch den Magen aufnehmen.

09.10.2017
  • ULRIKE SOSALLA

Das wussten schon die alten Griechen, die nicht ganz zufällig ein eigenes Wort für liebesfördernde Lebensmittel hatten, das sich von der Liebesgöttin Aphrodite ableitet.

Da war es nur eine Frage der Zeit, bis die zeitgenössische Nahrungsmittelindustrie, die ja vorgibt, uns nicht nur satt, sondern auch glücklich zu machen, ebenfalls die Liebe entdeckt. Als Klassiker darf ein bekannter Margarine-Hersteller gelten, der uns seit fast 30 Jahren bei jeder Gelegenheit ein zart-lockendes „Backen ist Liebe“ ins Ohr raunt.

Auch trendige Paleo-Müslis und Quinoa-Porridge wollen im Zeitalter der Sinnsuche nicht nur Körner, sondern auch Seelenfutter bieten. Der deutsche Internet-Pionier Mymuesli etwa mischt jeder seiner Getreide-Kreationen ausweislich der Zutatenliste „viel Liebe“ bei.

Ein Segen für unseren Liebeshunger, dass Mymuesli und Sanella nicht in den USA sitzen. Dort musste die Nashoba Brook Bakery die Zutat „Liebe“ auf Behördenweisung von ihrem Granola-Müsli streichen. Die Lebensmittelaufsicht befand, „Liebe“ sei kein üblicher Name für eine Zutat. Da hätten die Lebensmittelprüfer aus der Neuen Welt mal lieber bei den alten Griechen nachschlagen sollen. Ulrike Sosalla

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09.10.2017, 06:00 Uhr
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