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Bildung

Lehrermangel: Streit um Zahlen

Die Gewerkschaft GEW warnt vor Unterrichtsausfall, das Land nennt ihre Berechnungen unseriös.

06.09.2017
  • AXEL HABERMEHL

Stuttgart. Kurz vor Beginn des neuen Schuljahres hat die Bildungsgewerkschaft GEW ihre Kritik an der Landesregierung verstärkt. Es herrsche ein erheblicher Lehrermangel, die Unterrichtsversorgung sei gefährdet, warnte GEW-Landeschefin Doro Moritz. „Wenn am Montag die Schule anfängt, werden Lehrer fehlen und Pflichtunterricht wird ausfallen“, sagte sie. Nach ihren Berechnungen stünden rund 700 Stellen weniger als letztes Schuljahr zur Verfügung.

An manchen Schulen seien mehrere Stellen unbesetzt, ihr lägen viele Beschwerden aus den Kollegien vor. Betroffen seien alle Schularten, besonders aber fehlten Grundschullehrer und Sonderpädagogen. Der Lehrermangel blockiere bildungspolitische Entwicklungen wie den Ausbau der Ganztagsschule oder die Inklusion, also der gemeinsame Unterricht von Kindern mit und ohne Behinderungen. Auch die Beschulung junger Flüchtlinge leide.

Kultusministerin Susanne Eisenmann (CDU) räumte Probleme ein, wies die Berechnungen der Gewerkschaft aber als „unseriös“ zurück. Es sei „nicht nachvollziehbar, wie die GEW auf ein Minus von 700 Stellen gegenüber dem vergangenen Schuljahr kommt“, so Eisenmann. Es handle sich lediglich um 350 Stellen weniger und das bei zurückgehenden Schülerzahlen. Eisenmann kündigte zudem an, mehr Lehrer auszubilden. hab

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06.09.2017, 06:00 Uhr
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