Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden. OK Weitere Informationen

Gemeinschaftskunde-Klausur

Lehrer empört nach Panne im Abitur

Lehrer in Baden-Württemberg haben empört auf eine Panne beim Gemeinschaftskunde-Abitur und das Verhalten des Kultusministeriums reagiert.

16.05.2019

Von dpa/lsw

Doro Moritz, Vorsitzende der Gewerkschaft für Erziehung und Wissenschaft. Foto: Sebastian Gollnow/Archivbild

Stuttgart. Die Landesvorsitzende der Gewerkschaft für Erziehung und Wissenschaft (GEW), Doro Moritz, sagte am Donnerstag, dass das Kultusministerium versuche, die Schuld den eigenen Lehrern zuzuschieben. „Bei der GEW melden sich Lehrkräfte, die übereinstimmend berichten: Die Abi-Aufgabe war falsch formuliert.“ Das Verhalten des Ministeriums sei eine Frechheit.

Die Prüfung im Fach Gemeinschaftskunde soll an 130 Gymnasien wiederholt werden, wie „Mannheimer Morgen“ und „Heilbronner Stimme“ (Donnerstag) berichteten. In einer Teilaufgabe wurde nach Informationen der GEW der Begriff „Kategorienmodell“ vorausgesetzt. Dieser Begriff sei aber in dem Fach überhaupt nicht üblich und werde auch in der Wissenschaft nicht verwendet, sagten einige Lehrer der GEW. Nach Informationen des Kultusministeriums handele es sich aber um Pflichtstoff aus dem Bildungsplan, trotzdem hätten viele Lehrer den Begriff nicht behandelt. Wie viele Schüler betroffen sind, ist unklar, weil zwei Prüfungsaufgaben zur Wahl standen.

Zum Artikel

Erstellt:
16. Mai 2019, 12:09 Uhr
Aktualisiert:
16. Mai 2019, 12:00 Uhr
zuletzt aktualisiert: 16. Mai 2019, 12:00 Uhr

Artikel empfehlen

Artikel Aktionen

Sie möchten diesen Artikel weiter nutzen? Bitte beachten Sie unsere Hinweise zur Lizenzierung.

Push aufs Handy

Die wichtigsten Nachrichten direkt aufs Smartphone: Installieren Sie die Tagblatt-App für iOS oder für Android und erhalten Sie Push-Meldungen über die wichtigsten Ereignisse und interessantesten Themen aus der Region Tübingen.

Newsletter

Um unsere Newsletter zu erhalten, müssen Sie sich anmelden oder als Benutzer kostenlos neu registrieren. Ihre Daten werden ausschließlich für die Newsletter verwendet - nur falls Sie auch weitere Angebote des Verlags Schwäbisches Tagblatt wählen, auch für diese.
Das Tagblatt in den Sozialen Netzen

Faceboook      Instagram      Twitter           Google+      Google+