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Le Garagiste

Le Garagiste

Drama über einen kranken Mechaniker und sein Leben zwischen Werkstatt, Dialyse und dem Warten auf eine Organspende.

Kanada

Regie: Renée Beaulieu
Mit: Normand D’Amour, Pierre-Yves Cardinal, Louise Portal

- ab 0 Jahren

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24.10.2015
  • Festivalinfo

Wie lebenswert ist ein Leben mit einer jahrelangen Krankheit? Wie lange hält der Mensch es aus, sehnlichst auf eine Organspende zu warten und die Hoffnung dabei nicht zu verlieren? Le Garagiste erzählt die Geschichte des nierenkranken Adrien, der sein Leben zwischen Werkstatt, Dialyse und Warten auf die Spenderniere verbringt. Das unerwartete Auftreten seines ihm bis dahin unbekannten Sohnes weckt in ihm ungeahnte Gefühle. Seine Ehe bröckelt und eine alte Liebesgeschichte flammt wieder auf.

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24.10.2015, 12:00 Uhr
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Ein herausragender Film, zu Recht wird er als ein "deutscher Kaurismäki" bezeichnet. Als "Liebesfilm" würde ich ihn allerdings in keinster Weise bezeichnen, diese Szenen sind nur ein kleiner Teil. In erster Linie wird ohne viele Worte die aussichtslose Lage der prekär beschäftigen Menschen gezeigt, die beispielsweise trotz Verbots weggeworfene Lebensmittel direkt am Container im wahresten Sinne des Wortes "verschlingen". Sie versuchen, sich ihre Würde und auch ihren Humor zu bewahren. Interessant ist es, die Kurzgeschichte von Clemens Meyer zu lesen, sie umfasst nur 25 Seiten. Die Umsetzung im Film ist hervorragend gelungen, einige wenige Szenen wurden verändert bzw. hinzugefügt.
Elli Emann über In den Gängen
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