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Friedrichshafen

Landshut: Experten begleiten Restaurierung und Ausstellung

Ein siebenköpfiges Expertengremium soll die Restaurierung und Ausstellung der ehemaligen Lufthansa-Maschine «Landshut» am Bodensee begleiten.

02.02.2018

Von dpa/lsw

Der Rumpf der «Landshut» wird auf einen Tieflader gehoben. Foto: Karl-Josef Hildenbrand/Archiv dpa/lsw

Friedrichshafen. Wie die Dornier Stiftung für Luft- und Raumfahrt am Freitag in Friedrichshafen mitteilte, gehören dem wissenschaftlichen Beirat unter anderem Johannes Hürter vom Münchner Institut für Zeitgeschichte sowie die Ausstellungs- und Sammlungsleiterin im Haus der Geschichte Baden-Württemberg, Paula Lutum-Lenger, an.

Das Gremium werde sich in den nächsten Wochen zur konstituierenden Sitzung treffen und seine Arbeit aufnehmen, teilte die Stiftung weiter mit. Erarbeitung und Umsetzung der Ausstellung sowie die Restaurierung der «Landshut» würden allerdings noch einige Zeit in Anspruch nehmen.

Die «Landshut» war am 13. Oktober 1977 von mit der Roten Armee Fraktion (RAF) verbündeten Terroristen entführt worden. Bei einem Zwischenstopp im Jemen wurde Flugkapitän Jürgen Schumann erschossen. Am 18. Oktober stürmte die Anti-Terror-Einheit GSG 9 die Maschine in der somalischen Hauptstadt Mogadischu und befreite die anderen Geiseln unversehrt.

Ende September war die «Landshut» mit einer ukrainischen Antonow 124 - einem der größten Transportflugzeuge der Welt - an den Bodensee gebracht worden. Dort soll sie künftig im Dornier Museum in Friedrichshafen ausgestellt werden. Zuvor hatte die Maschine jahrelang im brasilianischen Fortaleza gestanden - sie war schon seit 2008 aufgrund eines schweren Defekts nicht mehr flugfähig.

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Erstellt:
2. Februar 2018, 15:01 Uhr
Aktualisiert:
2. Februar 2018, 15:00 Uhr
zuletzt aktualisiert: 2. Februar 2018, 15:00 Uhr

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