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Stuttgart

Land will weniger Handystrahlung

Baden-Württemberg will die Belastung durch Mobilfunkstrahlen reduzieren. Das Umweltministerium hat dazu einen Antrag in den Umweltausschuss des Bundesrates eingebracht.

17.04.2013

Von EB/LSW

Stuttgart Die derzeit geltenden Grenzwerte bei Funkanlagen im Hochfrequenzbereich sollen demnach um das Zehnfache gesenkt werden.

Insbesondere in der Nähe von Kindern möchte Umweltminister Franz Untersteller (Grüne) die Belastungen minimieren. "Ich will vor allem im Umfeld von Kindergärten, Schulen und Spielplätzen oder in der Nähe von Krankenhäusern sowie in Wohnungen zum Schutz vor Gesundheitsgefahren möglichst wenig Strahlung", teilte er mit.

Vorbild sei die Schweiz, die bereits 1999 niedrigere Grenzwerte zum Schutz ihrer Bevölkerung eingeführt habe, sagte Untersteller. "Auch in der Schweiz wird flächendeckend mobil telefoniert. Wenn niedrigere Grenzwerte den Funkbetrieb nicht beeinträchtigen, gibt es keinen Grund, dagegen zu sein." Umfangreiche Nachrüstungen verlange das Land nicht von dem Mobilfunkbetreiber, für bestehende Anlagen soll eine Übergangsfrist von sechs Jahren gelten. Nur für Neuanlagen gelte der niedrigere Grenzwert sofort mit Inkrafttreten der neuen Bundesimmissionsschutzverordnung. Ein schärferer Grenzwert könne auch die Entwicklung emissionsarmer Funktechniken beschleunigen, sagte der Minister.

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Erstellt:
17. April 2013, 12:00 Uhr
Aktualisiert:
17. April 2013, 12:00 Uhr
zuletzt aktualisiert: 17. April 2013, 12:00 Uhr

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