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Novi Sad/Stuttgart

Land prüft Hilfe für Rückkehr von Roma nach Serbien

Baden-Württemberg prüft Möglichkeiten, die Rückkehr von in Deutschland gelandeten Roma-Familien nach Serbien finanziell zu unterstützen.

17.04.2018

Von dpa/lsw

Novi Sad/Stuttgart. Die Staatssekretärin für politische Koordination im Stuttgarter Staatsministerium Theresa Schopper (Grüne) besuchte mit diesem Ziel am Dienstag in Novi Sad ein Hilfsprojekt. «Wir wollen sehen, ob hier geholfen wird, den Übergang der Roma von Deutschland nach Serbien zu erleichtern und ob sich das Land finanziell engagieren soll», sagte Schopper der Deutschen Presse-Agentur.

Das Projekt in Novi Sad, nördlich der serbischen Hauptstadt Belgrad, bekommt unter anderem von der Diakonie Württemberg finanzielle und organisatorische Hilfe. «Zur Zeit werden 80 Familien im Jahr mit durchschnittlich 1800 Euro unterstützt», sagte Johannes Flothow von der «Aktion Hoffnung für Osteuropa» der Diakonie. Es gebe 15 ausländische Geldgeber, darunter fünf Kirchen. Seit eineinhalb Jahren kümmere man sich um Roma-Familien, die Deutschland verlassen mussten, weil die Anerkennungsrate bei asylsuchenden Roma gleich null sei.

Die meisten stammten aus dem Kosovo und seien im Bürgerkrieg 1998/99 zwischen die Fronten geraten waren und vertrieben worden. Die oft in Slums hausenden Familien können Zuschüsse für Reparaturen ihrer Hütten oder für Brennholz im Winter bekommen. Kinder, die in Deutschland bereits die Schule besucht hatten, erhalten neben Schulsachen Hilfen für ihre Eingliederung ins serbische Schulsystem. Auch mit Nahrung, Hygienemitteln und Medikamenten werde geholfen.

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Erstellt:
17. April 2018, 18:27 Uhr
Aktualisiert:
17. April 2018, 17:50 Uhr
zuletzt aktualisiert: 17. April 2018, 17:50 Uhr

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