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Südwestumschau

Land plant Verträge mit Islamvertretern

Nach Hamburg strebt auch die grün-rote Landesregierung in Baden-Württemberg Verträge zu Rechten und Pflichten islamischer Religionsgemeinschaften an. "Mittel- und längerfristig ist ein solcher Vertrag auch in Baden-Württemberg wünschenswert", sagte ein Sprecher des Staatsministeriums.

20.08.2012

Von LSW

Stuttgart "Allerdings leben im Flächenstaat fünfmal so viele Muslime wie in Hamburg, die erst dabei sind, tragbare Landesstrukturen ihrer Verbände aufzubauen."

In Hamburg sollen die unterschriftsreifen Verträge mit Muslimen und Aleviten schulfrei an islamischen Feiertagen, den Religionsunterricht und Bestattungsrituale regeln. Ihnen muss die Bürgerschaft noch zustimmen.

Bis zum Abschluss genereller Verträge im Südwesten arbeite man im Integrationsministerium an konkreten Themen wie dem Bestattungsrecht oder Bildungsarbeit in Moscheen, sagte der Sprecher. Zum Austausch diene beispielsweise der "Runde Tisch Islam" oder das Zentrum für Islamische Studien in Tübingen. Islamischen Religionsunterricht gebe es in einem Modellprojekt seit 2006, muslimische Schüler können an Feiertagen frei bekommen. Die Stuttgarter Regierung begrüßt aber Hamburgs Initiative: "Wir gehen davon aus, dass dies auch jene Muslime ermutigen wird, die für Baden-Württemberg eine stärkere Institutionalisierung erreichen wollen.

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Erstellt:
20. August 2012, 12:00 Uhr
Aktualisiert:
20. August 2012, 12:00 Uhr
zuletzt aktualisiert: 20. August 2012, 12:00 Uhr

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