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Lea Meßstetten

Land könnte sich Verlängerung vorstellen

Die Landeserstaufnahmestelle (Lea) für Flüchtlinge in Meßstetten (Zollernalbkreis) muss nach Vorstellung des Integrationsministeriums nicht zwingend zum Jahresende schließen.

13.03.2016
  • dpa/lsw

Meßstetten. «Wir können die Unterbringungskapazität der Lea gut gebrauchen und haben in Meßstetten eine sehr gut funktionierende Einrichtung», teilte ein Ministeriumssprecher am Sonntag mit und bestätigte Medienberichte.

Meßstetten war bisher nur als Übergangslösung geplant, der Betrieb dort ist noch bis Ende 2016 befristet. Die Lea war ursprünglich einmal für 1000 Flüchtlinge vorgesehen. Am Ende des Sommers 2015 lebten hier mehr als 3500. Das beschauliche Städtchen auf der Alb zählt nur rund 5000 Einheimische im Hauptort.

«Wir planen selbstverständlich - und sind darauf eingestellt -, die Lea zum Jahresende zu schließen», sagte der Ministeriumssprecher. «Wir könnten uns aber - vor allem im Interesse der über 300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter - vorstellen, die Lea zu verlängern.» Voraussetzung sei, das Stadt, Landkreis und Bürger dies wünschten.

In einer Lea werden seit Herbst 2014 Flüchtlinge registriert und medizinisch untersucht. Sie können zudem bei Mitarbeitern des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge ihren Asylantrag stellen.

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13.03.2016, 21:41 Uhr | geändert: 13.03.2016, 14:00 Uhr
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