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Stadt als Energielabor

Land fördert Projekt mit 1,2 Millionen Euro

Welche Ideen hat die Wissenschaft, um Probleme der Ballungsräume zu lösen? In der Landesinitiative „Reallabore“ sollen diese erprobt werden. Universität und Stadt Tübingen erhalten aus den Fördertöpfen 1,2 Millionen Euro für Konzepte zu regenerativen Energien.

27.10.2015

Tübingen. Denkbar ist vieles. Geothermie in neu erschlossenen Baugebieten, Solar-Fassaden zur Versorgung von Forschungsgebäuden oder Schwachwindschnecken am Hotelneubau an der Blauen Brücke. Doch was ist machbar? Wofür können die Bürger gewonnen werden? Und wie kann man Konzepte in eine nachhaltige Stadtplanung einbeziehen?

Ein Projekt der Universität will ausloten, welches Potenzial regenerative Energien in der Stadt Tübingen haben. Ziel ist, dass Pholovoltaik, Solar- und Geothermie, Kleinwindkraft und Biomasse künftig 50 Prozent der Energieversorgung Tübingens abdecken.

„Energielabor Tübingen“ nennt sich das Konzept, mit dem sich die Universität Tübingen um Projektgelder beim Land erfolgreich beworben hat. Projektpartner sind neben dem Lehrstuhl für Geoinformatik und dem Kompetenzzentrum für nachhaltige Entwicklung der Universität die Stadt Tübingen, die Akademie Imakomm (mit Kompetenzen der Bürgerbeteiligung), der BUND, das Tübinger Umweltzentrum und das Institut für Energiewirtschaft und Rationelle Energieanwendung Stuttgart.

Mit den Reallaboren will die Landesregierung Ideen aus der Wissenschaft für nachhaltige Stadtentwicklung und die Kooperation zwischen Wissenschaft und Gesellschaft fördern. Weitere bewilligte Projekte sind unter anderem ein bedarfsorientiertes digitalgestütztes Konzept für den öffentlichen Nahverkehr in Schorndorf, die Erforschung digitaler Methoden zur Entwicklung einer fußgängerfreundlicheren Stadt (Karlsruhe) und von Faktoren für die wirtschaftliche und soziale Integrierung von Flüchtlingen (Rhein-Neck-Region).

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Erstellt:
27. Oktober 2015, 12:00 Uhr
Aktualisiert:
27. Oktober 2015, 12:00 Uhr
zuletzt aktualisiert: 27. Oktober 2015, 12:00 Uhr

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