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Land bezuschusst Fahrstunden mit dem E-Auto
Verkehrsminister Winfried Hermann bei der Probefahrt mit dem schicken E-Fahrschulauto. Foto: Ferdinando Iannone
Keine Emissionen bei den Übungsstunden

Land bezuschusst Fahrstunden mit dem E-Auto

Das Verkehrsministerium fördert den Kauf von Elektro-Fahrschulautos. Der Zuschuss soll auch die Akzeptanz der E-Mobilität erhöhen.

09.08.2016
  • RAIMUND WEIBLE

Stuttgart. Seit Donnerstag ist Kim Kromer (19) stolze Besitzerin eines Führerscheins. Sie zählt zu den wenigen im Land, die während der praktischen Ausbildung ein Elektro-Fahrschulauto bewegt haben. Erste Erfahrungen machte Kromer am Lenkrad eines E-Renault Zoe der Fahrschule „Academy Drive“ in Stuttgart. „Das fand ich sehr gut, weil das E-Car Automatikschaltung hat. Da konnte ich mich zu Beginn der Ausbildung voll auf den Verkehr konzentrieren“, sagt die Stuttgarterin. Später übte sie Gangschaltung am Simulator, danach ging es kurz vor der Prüfung mit einem Auto mit Gangschaltung auf die Straße.

Für die Anschaffung des E-Fahrschulautos gab das Verkehrsministerium der „Academy Drive“ 9000 Euro Zuschuss. Das Fördergeld Zuschuss gibt es, weil Elektroautos teurer als Benziner oder Diesel sind oder doppelt so hohe Leasingraten zu bezahlen sind. Mit dem Fördergeld will das Ministerium die Akzeptanz von Elektroautos erhöhen. „Die Erfahrung lehrt, dass gerne auch das Auto gekauft wird, auf dem man gelernt hat“, sagte Minister Winfried Hermann am Montag vor seiner Probefahrt mit dem ersten geförderten E-Fahrschulauto.

Die Scheu vieler vor dem Kauf eines Elektroautos hat meist nicht nur mit den Kosten zu tun. Sie rührt auch von der Angst davor, mit leerer Batterie auf der Autobahn liegen zu bleiben. Hermann: „Diese Angst sitzt tief.“ Doch die Furcht sei unbegründet, weil die Reichweite der E-Autos größer und die Möglichkeiten zahlreicher geworden seien, Strom zu tanken.

Fahrschulleiter Rainer Zeltwanger hat gute Erfahrungen mit Elektroautos gemacht: „Bisher ist noch kein Fahrzeug stehen geblieben.“ 50 Prozent seiner Fahrschüler absolvieren bei ihm wie Kim Kromer die duale Ausbildung: Die ersten Fahrstunden im E-Auto – was den Start in den Straßenverkehr erleichtert. Danach üben die Eleven am Simulator mit Gangschaltung, am Ende kommen noch Fahrstunden auf der Straße im Auto mit Schaltgetriebe hinzu.

Die Schüler benötigten im Schnitt zehn Prozent weniger Fahrstunden, sagte Zeltwanger. Er beruft sich dabei auf eine Studie. Der andere Effekt: Bei den Übungsstunden mit den E-Autos fallen keine Emissionen an. Zeltwanger kauft wegen der starken Nachfrage nach der dualen Ausbildung noch zwei E-Fahrschulautos. Dafür gibt das Ministerium ebenfalls Zuschüsse.

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09.08.2016, 06:00 Uhr
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