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Glosse „Königstraße“

Läuft doch alles „subber“

Neues Jahr, neues Glück, heißt es. Jetzt ist der beste Zeitpunkt, sein Leben komplett umzukrempeln, schreiben Ratgeber-Zeitschriften. In Stuttgart lautet die Devise aber eher:

25.01.2020

Von MELISSA SEITZ

Weiter geht's mit der altbewährten Tour. Wieso denn was ändern? Läuft doch alles „subber“, wie der Schwabe sagt. Hier einige Dinge, die 2020 weiterhin für Diskussions- und Meckerstoff sorgen werden.

Ja, die Themen Diesel, Feinstaub und Fahrverbote sind noch nicht gegessen. Seit Januar dürfen Diesel-5-Autos auf bestimmten Strecken in der Innenstadt nicht mehr fahren. Steht bald auch ein Fahrverbot für den gesamten Stadtbereich an? Who knows! Es bleibt spannend.

Und das Stuttgarter Club-Sterben, das geht auch 2020 weiter. In diesem Jahr heißt es: auf Nimmerwiedersehen Marquarts, Keller-Club und Ice Café Adria. Weitere Party-Locations werden sicherlich noch folgen. Aber sind wir doch mal ehrlich: Wer braucht denn Clubs, wenn Stuttgart wohl bald zur Fußgänger-Stadt mutiert. Schließlich lohnt sich das Weggehen doch nur, wenn man mit dem dicken SUV direkt vor den Clubs und Bars parken kann. Nach dem Motto: Sehen und gesehen werden.

Über das Thema „Bezahlbarer Wohnraum“ müssen wir erst gar nicht reden. Für ein Zimmer am äußersten Zipfel von Stuttgart-Ost wird auch in diesem Jahr weiterhin der Geldbeutel bluten. Ade 700 Euro für die mickriges Zehn-Quadratmeter-Bleibe! Manche Sachen werden sich auch 2020 nicht ändern. Aber was wäre die Kesselstadt auch nur ohne Diskussionen, ihre Baustellen und Großprojekte und das ewige Gemecker? Stuttgart: eine Hass-Liebe.

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Erstellt:
25. Januar 2020, 06:00 Uhr
Aktualisiert:
25. Januar 2020, 06:00 Uhr
zuletzt aktualisiert: 25. Januar 2020, 06:00 Uhr

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