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La désintégration

La désintégration

Ein junger Araber aus einem Vorort von Lille lässt sich von Islamisten für einen Terroranschlag missbrauchen.




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28.10.2015

Voller Enthusiasmus versendet Ali nach seiner Ausbildung seine ersten Bewerbungen für ein Praktikum. Doch nach über hundert Bewerbungen merkt er bald, dass er wegen seines arabischen Namens in seiner nordfranzösischen Heimatstadt Lille keine Stelle findet. Auch seine Freunde Nasser und Hamza hadern mit dem Leben in der Vorstadt. Kein Wunder also, dass der junge, charismatische Prediger Djamel einen bleibenden Eindruck hinterlässt. Er versteht ihre Sorgen und zeigt ihnen eine andere, kriegerische Version des Islam. Und gibt ihnen einen neuen Feind: Frankreich.

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28.10.2015, 12:00 Uhr
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Ein herausragender Film, zu Recht wird er als ein "deutscher Kaurismäki" bezeichnet. Als "Liebesfilm" würde ich ihn allerdings in keinster Weise bezeichnen, diese Szenen sind nur ein kleiner Teil. In erster Linie wird ohne viele Worte die aussichtslose Lage der prekär beschäftigen Menschen gezeigt, die beispielsweise trotz Verbots weggeworfene Lebensmittel direkt am Container im wahresten Sinne des Wortes "verschlingen". Sie versuchen, sich ihre Würde und auch ihren Humor zu bewahren. Interessant ist es, die Kurzgeschichte von Clemens Meyer zu lesen, sie umfasst nur 25 Seiten. Die Umsetzung im Film ist hervorragend gelungen, einige wenige Szenen wurden verändert bzw. hinzugefügt.
Elli Emann über In den Gängen
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