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Urlaub

Kuscheltier verzweifelt gesucht

Die Urlaubszeit ist in vollem Gange. Bei dem Trubel bleibt aber oft die Tierliebe auf der Strecke. Denn um die zwei Wochen spanische Sonne unbesorgt zu genießen, sagt so manch ein Hundebesitzer „Adios“ und lässt seinen, sonst an 350 Tagen im Jahr gehätschelten Struppi zum Leidwesen aller Tierschützer einfach an der Raststätte zurück.

26.07.2018

Von ALISA GRÜN

Fotograf *:©Thaninee Chuensomchit/Shutterstock.com Foto: ©Thaninee Chuensomchit/Shutterstock.com

Hamburg.Ein Wiedersehen? Unerwünscht. Anders sieht es aus, wenn Katze und Co. unfreiwillig verloren gehen. Dann wird die Nachbarschaft so lange mit Vermissten-Anzeigen tapeziert, bis Schnurri wieder auf der heimischen Couch sitzt.

Doch das Kinderherz hängt ja nicht nur an lebendigem Vieh. Stofftiere werden mitunter noch heißer geliebt. Da wundert es nicht, dass das Fundbüro des Hamburger Flughafens sich eigens um vermisste Plüschtiere kümmert. Die gehen in der Flughafenhektik bekanntlich gerne mal verloren, werden auf Sitzen liegengelassen oder bei der Gepäckkontrolle vergessen.

Das sorgt meist für dicke Tränen bei den kleinen Reisenden. Auf der „Wall of Kuscheltiere“ wird den Kindern nun geholfen. Sie können mit Foto und Beschreibung nach ihrem Löwen, Äffchen, Bärchen oder Einhorn suchen. Sobald ein Fundstück zur Vermissten-Anzeige passt, werden Kind und Stofftier möglichst schnell wieder vereint. So rettet diese Suchwand nicht nur das Kinderglück, sondern auch den lang ersehnten Familienurlaub.

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Erstellt:
26. Juli 2018, 06:00 Uhr
Aktualisiert:
26. Juli 2018, 06:00 Uhr
zuletzt aktualisiert: 26. Juli 2018, 06:00 Uhr

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