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Mannheim

Kurdenmarsch von Mannheim nach Straßburg abgesagt

Der von Samstag an geplante Kurdenmarsch von Mannheim nach Straßburg ist abgesagt worden.

06.02.2018

Von dpa/lsw

Mannheim. Der Anmelder habe keine Gründe dafür genannt, teilte das zuständige Polizeipräsidium Einsatz am Dienstag in Göppingen mit. Zuerst hatten die «Badischen Neuesten Nachrichten» darüber berichtet. Der Marsch bis zum 17. Februar sollte unter dem Motto stehen: «Freiheit für Öcalan - Freiheit für Kurdistan».

Der Anmelder, ein Kurde, hatte die Veranstaltung nach Angaben der Zeitung bei der Stadt Mannheim schriftlich ohne Nennung von Gründen abgesagt. Nach Informationen des Blattes wollen sich die Kurden auf den Protest gegen den umstrittenen türkischen Militäreinsatz gegen Kurden im syrischen Afrin konzentrieren und in nächster Zeit verstärkt gegen diesen Angriff demonstrieren. Ein «langer Marsch» aus Basel soll ebenfalls deshalb abgeblasen werden.

Im vergangenen Jahr hatten rund 150 Teilnehmer die Strecke zurückgelegt. In Bruchsal (Kreis Karlsruhe) war es zu einer gewalttätigen Auseinandersetzung zwischen türkisch- und kurdischstämmigen Demonstranten gekommen. Ein Mann erlitt dabei eine Stichverletzung. Mehr als 150 Polizisten waren im Einsatz.

Regelmäßig zum Jahrestag der Verhaftung von Abdullah Öcalan, dem Chef der verbotenen kurdischen Arbeiterpartei (PKK), versammeln sich Kurden in Straßburg. Öcalan ist seit 1999 in der Türkei in Haft.

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Erstellt:
6. Februar 2018, 19:07 Uhr
Aktualisiert:
6. Februar 2018, 18:40 Uhr
zuletzt aktualisiert: 6. Februar 2018, 18:40 Uhr

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