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Prozess

Kurbetrieb: Ex-Chef gibt Betrug zu

Ein 60-jähriger Mann muss sich in Wangen wegen des Missbrauchs von Titeln vor Gericht verantworten.

29.03.2017

Von DPA

Bad Wurzach. Der frühere Kurbetriebs-Chef der Stadt Bad Wurzach (Kreis Ravensburg) hat vor dem Amtsgericht Wangen unter anderem die Fälschung mehrerer Urkunden eingeräumt. Bei seiner Anstellung als Geschäftsführer des Betriebs im Jahr 2015 habe er entsprechende Universitäts-Zeugnisse eingereicht, die er bereits Jahre zuvor mithilfe von Korrekturflüssigkeit und einer Schreibmaschine selbst erstellt habe, sagte der 60-Jährige zum Prozessauftakt am Dienstag. Er sei zudem über Jahre hinweg in verschiedenen Anstellungen auch als Doktor aufgetreten, führte er weiter aus: „Aus der Nummer bin ich irgendwann einfach nicht mehr rausgekommen.“

Die Staatsanwaltschaft wirft dem Mann unter anderem Betrug und den Missbrauch von Titeln vor. Demnach hatte der 60-Jährige fälschlicherweise behauptet, Diplompsychologe, Diplom-Kaufmann und Doktor der Wirtschaftswissenschaften zu sein. Nach Zweifeln an seinen Angaben beschloss der Gemeinderat im August 2016 die Entlassung des Mannes. Der Angeklagte wehrte sich vor Gericht jedoch gegen Vorwürfe, dass dem Kurbetrieb durch seine Anstellung Schaden entstanden sei, und wies Zweifel an seiner fachlichen Kompetenz zurück. dpa

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Erstellt:
29. März 2017, 06:00 Uhr
Aktualisiert:
29. März 2017, 06:00 Uhr
zuletzt aktualisiert: 29. März 2017, 06:00 Uhr

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