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Daniela Rathe geht

Kulturamtsleiterin wechselt zu Porsche

Die Leiterin des Fachbereichs Kunst und Kultur der Stadt Tübingen, Daniela Rathe, hat gekündigt. Sie übernimmt zum 1. Oktober den Kulturbereich des Autoherstellers Porsche.

09.06.2015

Tübingen. Daniela Rathe leitet den Fachbereich Kultur als Nachfolgerin von Wilfried Setzler seit 1. Januar 2009. In ihre Amtszeit fallen strategische Entscheidungen und kulturpolitische Konzepte. Dazu gehören die Erarbeitung und Umsetzung der Tübinger Kulturkonzeption in einem breiten Beteiligungsprozess, die Einführung verbindlicher Förderrichtlinien und die Einrichtung des Hesse-Kabinetts als literarische Gedenkstätte sowie des Projekts kubit – kultur.bildung.tübingen. Außerdem hat die studierte Romanistin und Osteuropa-Historikerin neue Impulse bei Städtepartnerschaften gesetzt.

Sie habe in Tübingen in fast sieben Jahren viel umsetzen können, sagte Rathe gestern dem TAGBLATT und lobte Oberbürgermeister Boris Palmer: „Er hat mich viel machen lassen.“ Bis vor einem Jahr war er für die Kultur zuständig, seitdem ist es die Erste Bürgermeisterin Christine Arbogast. „Ich gestalte gerne und habe eine Vorstellung von Kulturpolitik“, sagte Rathe. Porsche biete dafür eine „tolle Chance“, die Stelle habe „hohes Gestaltungspotenzial“. Als Leiterin des Bereichs Kultur und Gesellschaft der Porsche AG in Stuttgart-Zuffenhausen sei sie direkt an den Vorstand angebunden und könne strategisch arbeiten. Sie solle den Bereich neu ausrichten und Beziehungen auch zu Kommunen pflegen. Der Kontakt kam über das Hesse-Kabinett zustande, das Porsche unterstützt. Rathe will dort auch ihre Erfahrungen aus ihrer Arbeit bei der Robert-Bosch-Stiftung und beim Goethe-Institut einbringen. Vorerst bleibt sie in Tübingen wohnen.

Palmer bedauert den Weggang. In einer Pressemitteilung schreibt er: „Mit Daniela Rathe verliert die Stadtverwaltung eine sehr kompetente, erfolgreiche und engagierte Führungspersönlichkeit.“ Über die Nachfolge werde der Gemeinderat im Herbst entscheiden. sg

Daniela Rathe Archivbild: Metz

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Erstellt:
9. Juni 2015, 12:00 Uhr
Aktualisiert:
9. Juni 2015, 12:00 Uhr
zuletzt aktualisiert: 9. Juni 2015, 12:00 Uhr

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