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Kritik an intransparenten Rückrufen

Wer wissen möchte, wie häufig ein bestimmtes Auto bereits Teil eines Rückrufes war, tut sich in Deutschland schwer. Verbraucherschützer kritisieren das.

16.08.2016
  • DPA

Berlin/Flensburg. Verbraucherschützer fordern weitgehendere Informationen über Rückrufe vom Kraftfahrtbundesamt (KBA). „Die Darstellung des Kraftfahrtbundesamtes ist ziemlich unübersichtlich, gerade weil die Rückrufe zunehmen“, sagte Marion Jungbluth, Leiterin des Teams Mobilität und Reisen beim Verbraucherzentrale Bundesverband in Berlin. Es brauche ein modernes Tool oder eine Datei, die die Informationen verbraucherfreundlich aufbereiteten. Verbraucherschutz müsse „Aufsichtsziel“ des KBA werden, sagt sie. Die Bundesregierung prüfe das derzeit.

Bisher können Nutzer auf der Seite des KBA lediglich nach einem Modell suchen und auf diesem Wege herausfinden, ob ihr Wagen oder auch andere Autos von einem Rückruf betroffen sind. Ein Vergleich ist aufwendig. Das KBA verwies auf Nachfrage darauf, dass es jährlich die Rückrufe veröffentliche. Einmal im Jahr gibt die Behörde eine Gesamtzahl bekannt, ohne allerdings auf Modelle einzugehen.

Sowohl die Zahl der Produktsicherheitsuntersuchungen als auch die der Rückrufe ist danach in den vergangenen fünf Jahren stetig gestiegen. Nicht nur der VW-Skandal, auch Probleme mit dem Airbag-Hersteller Takata hatten zuletzt die Zahlen in die Höhe getrieben. Hinzu kommt die Baukastenbauweise vieler Hersteller, die dazu führt, dass ein defektes Bauteil gleich mehrere Modelle trifft.

Nach Marion Jungbluths Einschätzung müssten die Verbraucher auch Informationen darüber erhalten, wie ein Mangel einzuschätzen ist. Darüber hinaus müsse darauf hingewiesen werden, wenn sich Fahrzeugeigenschaften wie etwa der Verbrauch durch Nachbesserung im Falle eines Rückrufs ändere, so Jungbluth. Vorbild könne die Übersicht der US-Behörde NHTSA sein. Dort können Autokäufer anhand einer Identifikationsnummer sehen, ob ein Wagen bei einem Rückruf repariert wurde. Aber auch die Seite des ADAC, wo mehrere Rückrufe parallel angezeigt werden, hält Jungbluth jedenfalls für hilfreicher als die Aufstellung des KBA.

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16.08.2016, 06:00 Uhr
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