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Kritik an Bewerbung für Automesse IAA

22.01.2020

Von EB

Stuttgart. Die Bewerbung Stuttgarts um die Austragung der Automesse IAA stößt auf Kritik. In ihrer jetzigen Form habe die Messe keine Zukunft, moniert der BUND. Eine Veranstaltung für „Spritschlucker und überdimensionierte Pseudo-Geländewagen“ sei nicht mehr zeitgemäß. Egal, in welcher der sieben Bewerberstädte sie künftig ausgerichtet werden solle: Das Konzept der Messe müsse überarbeitet und an den Anforderungen einer nachhaltigen Mobilität ausgerichtet werden. „Der BUND wird es nicht akzeptieren, wenn die nachhaltige Mobilität in einem neuen IAA-Gewand als Alibi für eine verfehlte Modellpolitik der Autoindustrie dient“, sagte die Landesvorsitzende Brigitte Dahlbender. Die Gemeinderatsfraktion SÖS-Linke-Plus kündigte – auch mit Blick auf die aktuelle Klimadebatte – friedliche Proteste an, sollte die IAA nach Stuttgart kommen. „Wir sind dagegen, dass die Stadt zur Bühne für Autokonzerne wird“, hieß es in einer Mitteilung. Der Grünen-Bundestagsabgeordnete Matthias Gastel begrüßte zwar grundsätzlich die Bewerbung, forderte aber ein neues Konzept: Die Messe könne nicht mehr dieselbe Protzschau sein, die Frankfurt verlasse. eb

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Erstellt:
22. Januar 2020, 06:00 Uhr
Aktualisiert:
22. Januar 2020, 06:00 Uhr
zuletzt aktualisiert: 22. Januar 2020, 06:00 Uhr

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