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Rüstung

Kriegsschiffe mit Saudi Arabien

Die französische Naval Group gründet ein Joint Venture. NGOs kritisieren die Zusammenarbeit.

18.02.2019

Von THOMAS VEITINGER

Abu Dhabi. Ungeachtet internationaler Kritik an Saudi-Arabien hat das französische Unternehmen Naval eine Vereinbarung mit dem saudiarabischen Rüstungskonzern Sami über die Gründung eines Gemeinschaftsunternehmens unterzeichnet. Wie Saudi Arabian Military Industries (Sami) mitteilte, wurde die Vereinbarung mit Naval, das mehrheitlich in französischem Staatsbesitz ist, am Rande der internationalen Rüstungsmesse Idex in Abu Dhabi unterzeichnet.

Das Joint Venture soll den Angaben zufolge in Saudi-Arabien Marinesysteme entwickeln und herstellen. Dadurch würden "hochqualifizierte" Jobs geschaffen. Was genau gebaut werden soll, wurde nicht mitgeteilt. Sami wird von dem früheren Rheinmetall-Manager Andreas Schwer geführt. Dieser erläuterte in der Unternehmensmitteilung, die Vereinbarung mit Naval lege die Grundlagen für eine "strategische Partnerschaft", die Saudi-Arabien eigenständiger bei der Verteidigung zur See mache.

Nichtregierungsorganisationen und französische Parlamentarier haben die Regierung in Paris wiederholt aufgefordert, Rüstungslieferungen an Saudi-Arabien auszusetzen. Sie begründen dies mit der führenden Rolle des Königreichs im Jemen-Krieg sowie mit der Ermordung des regierungskritischen Journalisten Jamal Khashoggi in Istanbul. afp

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Erstellt:
18. Februar 2019, 06:00 Uhr
Aktualisiert:
18. Februar 2019, 06:00 Uhr
zuletzt aktualisiert: 18. Februar 2019, 06:00 Uhr

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