Stuttgart

Kretschmann zum Klimaschutz: „Erster Linie keine Geldfrage“

Der Klimaschutz in Baden-Württemberg kann aus Sicht von Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann auch mit klammen Kassen vorangebracht werden.

08.04.2021

Von dpa

Winfried Kretschmann (Bündnis 90/Die Grünen), Ministerpräsident von Baden-Württemberg, mit Mundschutz. Foto: Christoph Schmidt/dpa/Archivbild

Stuttgart. „Es ist nicht in erster Linie eine Geldfrage“, sagte der Grüne am Donnerstag vor dem Beginn der Koalitionsverhandlungen in Stuttgart über eine Neuauflage der Regierung mit der CDU. Es gehe eher darum, die Dinge anzupacken. Kretschmann führte den Ausbau der Windkraft im Land an. Windanlagen würden von Privatinvestoren gebaut, nicht vom Staat. „Insofern kosten uns Windräder erstmal kein Geld.“ Das Land müsse hingegen für kürzere Verfahren sorgen und dafür, dass Flächen für den Bau von Windkraftanlagen zur Verfügung stünden. Grüne und CDU hatten sich in den Sondierungsgesprächen unter anderem auf den Bau von bis zu 1000 neuen Windrädern auf Flächen des Landes und im Staatswald geeinigt.

Bei den ersten Koalitionsverhandlungen von Grünen und CDU sollte es am Donnerstag unter anderem um die finanzielle Lage des Landes gehen. Baden-Württemberg steht wegen der Corona-Pandemie vor einem riesigen Schuldenberg. Man mache aber keinen Kassensturz, sagte Kretschmann. „Wir kommen nicht neu an die Regierung. Wir müssen keine Kassen umleeren - wir wissen was drin ist.“ Er sagte, er schätze die Defizite im Haushalt als „sehr dramatisch“ ein. Deshalb müsse man sich um Dinge kümmern, bei denen es gar nicht ums Geld gehe - etwa genügend Flächen für Windräder.

Zum Artikel

Erstellt:
8. April 2021, 13:11 Uhr
Aktualisiert:
8. April 2021, 13:11 Uhr
zuletzt aktualisiert: 8. April 2021, 13:11 Uhr

Artikel empfehlen

Artikel Aktionen

Sie möchten diesen Inhalt nutzen? Bitte beachten Sie unsere Hinweise zur Lizenzierung.

Push aufs Handy

Die wichtigsten Nachrichten direkt aufs Smartphone: Installieren Sie die Tagblatt-App für iOS oder für Android und erhalten Sie Push-Meldungen über die wichtigsten Ereignisse und interessantesten Themen aus der Region Tübingen.

Newsletter

Um unsere Newsletter zu erhalten, müssen Sie sich anmelden oder als Benutzer kostenlos neu registrieren. Ihre Daten werden ausschließlich für die Newsletter verwendet - nur falls Sie auch weitere Angebote des Verlags Schwäbisches Tagblatt wählen, auch für diese.
Das Tagblatt in den Sozialen Netzen
Facebook Sport      Faceboook      Instagram      Twitter      Tagblatt-App