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Stuttgart

Kretschmann will keine Kreuze in Landesbehörden verordnen

Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) will anders als sein bayerischer Amtskollege Markus Söder (CSU) keine Kruzifixe in Landesbehörden aufhängen lassen.

08.05.2018

Von dpa/lsw

Ein Holzkreuz hängt an einer Wand. Foto: Arno Burgi/Archiv dpa/lsw

Stuttgart. «Ich beabsichtige nicht, so etwas anzuordnen und halte das auch nicht für richtig», sagte Kretschmann am Dienstag in Stuttgart. In seinem Dienstzimmer hänge eine moderne Form eines Kreuzes. Wenn sich aber die Belegschaft ein Kruzifix im Flur des Staatsministeriums wünsche, hätte er nichts dagegen.

Auf Söders Initiative hatte das bayerische Kabinett beschlossen, dass in allen Behördengebäuden unter der Verwaltung des Freistaats im Eingangsbereich ein Kreuz angebracht werden soll. Der Katholik Kretschmann sagte: «Es ist immer die Frage, wer warum etwas macht.» Deutschland sei christlich geprägt. Er bedauere, dass das zurückgehe.

Justizminister Guido Wolf (CDU) sagte, es komme immer darauf an, um welche Räumlichkeiten es gehe. So sei religiöse Neutralität der Richter in Gerichtssälen geboten. Im Südwesten dürfen Richter keine religiösen oder politischen Symbole während der Verhandlungen tragen.

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Erstellt:
8. Mai 2018, 13:32 Uhr
Aktualisiert:
8. Mai 2018, 13:10 Uhr
zuletzt aktualisiert: 8. Mai 2018, 13:10 Uhr

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