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Stuttgart

Kretschmann räumt Fehler beim Umgang mit Fahrverboten ein

Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) hat in einem Interview Fehler beim Thema Fahrverbote eingeräumt.

25.07.2018

Von dpa/lsw

Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Die Grünen) spricht während der Pressekonferenz der Landesregierung. Foto: Sebastian Gollnow/Archiv dpa/lsw

Stuttgart. Er habe sich geirrt, was die Einführung von Fahrverboten für Stuttgart angehe, sagte er laut vorab veröffentlichen Zitaten im SWR-Sommerinterview (Mittwoch). Jetzt sei die Landesregierung durch Gerichtsurteile dazu gezwungen. «Insofern habe ich mich da geirrt.»

Kretschmann hatte zunächst versucht, Fahrverbote zur Luftreinhaltung abzuwenden. Die grün-schwarze Landesregierung verständigte sich unter dem Druck der Verwaltungsgerichte aber auf Fahrverbote für Dieselwagen der Euro-Abgasnorm 4 und schlechter von 2019 an. Ob es ab 2020 auch Fahrverbote für Diesel der Euro-Norm 5 gibt, will die Koalition von der Wirkung eines Luftreinhaltepaketes abhängig machen.

Wer einen Euro-4-Diesel fahre und in Stuttgart wohne, werde nicht darum herumkommen, dieses Auto zu verkaufen, sagte Kretschmann im SWR-Sommerinterview. Aber außerhalb von Stuttgart dürfe man mit dem Auto ja weiterhin fahren.

Baden-Württembergs Landeshauptstadt ist wegen ihrer Verkehrsdichte und Kessellage besonders von einer hohen Schadstoffbelastung in der Luft betroffen. Dabei geht es um gefährliche Stickoxide und auch um Feinstaub.

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Erstellt:
25. Juli 2018, 21:46 Uhr
Aktualisiert:
25. Juli 2018, 19:10 Uhr
zuletzt aktualisiert: 25. Juli 2018, 19:10 Uhr

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