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München

Kretschmann offen für Farbspiele nach der Bundestagswahl

Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) hält eine schwarz-grüne Konstellation nach der Bundestagswahl im Herbst für möglich.

08.02.2013

Von dpa

München. Man könne seiner Partei zwar nicht Schwarz-Grün «aufschwatzen», sagte er dem Magazin «Focus» (München). Wenn der Wähler allerdings dafür sorge, dass weder Rot-Grün noch Schwarz-Gelb möglich seien, müsse man «offen sein und auch mit anderen Parteien über mögliche Konstellationen reden».

Kretschmanns Vor-Vorgänger Günther Oettinger (CDU) bedauerte, dass er und der damalige Grünen-Fraktionschef Kretschmann 2006 nach der Landtagswahl keine schwarz-grüne Koalition festzurren konnten. «Wir beide haben 2006 in Stuttgart intensiv über Schwarz-Grün gesprochen. Wäre der Atomausstieg damals schon beschlossen gewesen, hätte es sicher gepasst. Vielleicht war meine Partei noch nicht soweit», sagte Oettinger dem «Focus». Er selbst habe seinerzeit Interesse gehabt, es konstruktiv miteinander zu versuchen.

Winfried Kretschmann will offen sein. Foto: Bernd Weißbrod/Archiv

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Erstellt:
8. Februar 2013, 12:00 Uhr
Aktualisiert:
8. Februar 2013, 12:00 Uhr
zuletzt aktualisiert: 8. Februar 2013, 12:00 Uhr

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