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Kretschmann lädt Merkel zu Serebrennikow-Oper ein
Winfried Kretschmann (Bündnis 90/Die Grünen) Foto: Marijan Murat/Archiv dpa
Stuttgart

Kretschmann lädt Merkel zu Serebrennikow-Oper ein

Im Fall des unter Hausarrest gestellten Moskauer Künstlers Kirill Serebrennikow bittet Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) nun Kanzlerin Angela Merkel (CDU) um Unterstützung.

19.09.2017
  • dpa

Stuttgart. Er ersuche die Kanzlerin, in Russland «für ein faires, transparentes und rechtsstaatliches Verfahren (...) zu werben, dass die Freiheit der Kunst unangetastet lässt», schrieb Kretschmann in einem der Deutschen Presse-Agentur vorliegenden Brief an Merkel. Serebrennikow sollte in dieser Woche in Stuttgart mit den Proben für die Oper «Hänsel und Gretel» beginnen. Kretschmann lud Merkel auch zur Premiere am 22. Oktober in die Staatsoper ein.

Serebrennikow sieht sich in einem umstrittenen Verfahren der russischen Justiz mit dem Vorwurf der Unterschlagung staatlicher Fördergelder konfrontiert. Er bestreitet dies. Kretschmann schrieb, es treffe das Land «schmerzhaft», dass der Regisseur «mit schwerlich nachvollziehbaren Gründen in seiner Arbeit behindert und damit nun die gesamte Inszenierung infrage gestellt wird». Serebrennikow sei ein «Sinnbild für die engen kulturellen deutsch-russischen Beziehungen». Die Oper will trotzdem eine Inszenierung mit den Vorarbeiten Serebrennikows auf die Bühne bringen.

«Dass einem Kosmopoliten wie Kirill Serebrennikow nun Redeverbot auferlegt ist und eine Inszenierung in Deutschland dadurch gestoppt wird, hat es seit Jahrzehnten nicht gegeben», meinte Kretschmann. Der Fall sei von «kulturpolitischer Bedeutung, die in ihrer Außenwirkung eine europäische Dimension hat». Kretschmann hofft, dass der Regisseur bis zur Premiere wieder auf freiem Fuß ist und nach Stuttgart kommen kann. Das Staatstheater will ihm dann ermöglichen, die Oper selbst komplett zu inszenieren.

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19.09.2017, 21:57 Uhr | geändert: 19.09.2017, 20:32 Uhr
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