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Peking

Kretschmann in China: Wachstum mit Umweltschutz möglich    

Bei seinem Besuch in China ist Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) nachdrücklich der Vorstellung entgegengetreten, dass Umweltschutz wirtschaftliches Wachstum behindere oder ausschließe.

19.10.2015
  • dpa

Peking. «Es ist möglich, zu wachsen und den ökologischen Fußabdruck zu verkleinern.» Das sagte zu ressourcenschonender und effektiver Produktion und Mobilität.

Zuvor war Kretschmann mit Wissenschaftsminister Wan Gang zusammengetroffen, der die Berufsbildung in Deutschland als Chinas «Vorbild» lobte. Beide Seiten vereinbarten den Ausbau der Kooperation. Der Daimler-Konzern und die Tsinghua-Universität in Peking verlängerten ihre seit 2012 laufende Zusammenarbeit zur Entwicklung eines sicheren und nachhaltigen Straßenverkehrs.

Die Hochschule für Wirtschaft und Umwelt in Nürtingen-Geislingen unterzeichneten mit der Internationalen Wirtschaftsuniversität (UIBE) in Peking eine Absichtserklärung über den Aufbau eines Bildungsprogramms in der Automobilwirtschaft.

Im Mittelpunkt der einwöchigen China-Reise von Kretschmann, der heute auch die Hutongs genannten traditionellen Pekinger Gassen besuchte, steht der Ausbau der Kooperation mit dem zweitwichtigsten Handelspartner Baden-Württembergs. Zur 120-köpfigen Delegation gehört auch Wirtschafts- und Finanzminister Nils Schmid von der SPD.

Kretschmann in China: Wachstum mit Umweltschutz möglich    
Kretschmann sprach heute in Peking auf einem deutsch-chinesischen Dialogforum. Foto: R. Pfisterer

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19.10.2015, 12:00 Uhr
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