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Stuttgart

Kretschmann fordert mehr Transparenz von Autobranche

Nach den umstrittenen Abgasversuchen an Affen fordert Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) mehr Transparenz von deutschen Autobauern.

06.02.2018

Von dpa/lsw

Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne). Foto: Marijan Murat/Archiv dpa/lsw

Stuttgart. «Die Autoindustrie muss transparenter arbeiten in jeder Hinsicht. Das ist das, was ich erwarte», sagte er am Dienstag in Stuttgart.

Die Autoindustrie hatte Wissenschaftler eingespannt, die mit der Lobbyorganisation EUGT Gesundheitsgefahren von Dieselabgasen verharmlost haben sollen. Dabei waren auch Affen mehreren Tests ausgesetzt gewesen. Darüber hinaus förderte die Initiative eine Studie der Universität Aachen zur Stickstoffdioxid-Belastung am Arbeitsplatz - Probanden waren 25 Menschen. BMW, Daimler, VW und Bosch hatten die EUGT gemeinsam gegründet, Bosch stieg 2013 aus.

Kretschmann sagte zum Verhältnis von Autoherstellern zu Lobbygruppen: «Die Autoindustrie muss ihre Verbindungen dazu offenlegen, ihre Absichten und wie das Ganze gelaufen ist.» Kretschmann hatte die Tierversuche bereits kurz nach Bekanntwerden scharf kritisiert und erklärt, dass solche Versuche abgelehnt würden.

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Erstellt:
6. Februar 2018, 14:54 Uhr
Aktualisiert:
6. Februar 2018, 14:20 Uhr
zuletzt aktualisiert: 6. Februar 2018, 14:20 Uhr

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