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Heidelberg

Kretschmann: Bildungskanon im digitalen Zeitalter prüfen

Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) hat dazu aufgerufen, mit zunehmender Digitalisierung der Schulen den Bildungskanon auf den Prüfstand zu stellen.

04.07.2018

Von dpa/lsw

Winfried Kretschmann (Bündnis 90/Die Grünen) spricht während der Landespressekonferenz. Foto: Sebastian Gollnow/Archiv dpa/lsw

Heidelberg. «In der Vergangenheit haben wir immer gefragt, wo man noch etwas draufsatteln muss», sagte der Regierungschef am Mittwoch beim Festival für digitale Bildung in Heidelberg. «Ich finde, in Zeiten des Internets müssen wir auch mal darüber nachdenken, ob man vielleicht etwas weglassen kann.»

Allerdings dürfe die neue Technik nicht dazu führen, dass Lerninhalte vernachlässigt würden, betonte der ehemalige Ethiklehrer «Die Pädagogik bestimmt den Einsatz der Mittel - nicht andersherum.» Ziel der Bildung müsse es bleiben, jungen Menschen zu einem selbstbestimmten Leben und fundierter Urteilskraft zu verhelfen.

Digitalisierungsminister Thomas Strobl (CDU) hob unter anderem die Chancen in der Medizin durch Digitalisierung hervor. Sie ermögliche individuell zugeschnittene Therapien auch gegen schwerste Krankheiten. «Wir werden den Krebs besiegen», sagte Strobl.

Zu den Reden, Vorträgen, Workshops und Gesprächsforen unter dem Motto «Bildung ist Zukunft und Zukunft ist digital» kamen 1200 Menschen.

Winfried Kretschmann (Bündnis 90/Die Grünen) spricht während der Landespressekonferenz. Foto: Sebastian Gollnow/Archiv dpa/lsw

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Erstellt:
4. Juli 2018, 07:53 Uhr
Aktualisiert:
4. Juli 2018, 14:00 Uhr
zuletzt aktualisiert: 4. Juli 2018, 14:00 Uhr

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