Stuttgart

Kretschmann: Aus Homeoffice-Regeln entsteht kein Klagerecht

Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) hält die neuen Homeoffice-Regeln für eine moderate Erweiterung der Anti-Corona-Maßnahmen.

21.01.2021

Von dpa/lsw

Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) nimmt an einer Plenar-Sondersitzung im Landtag teil. Foto: Marijan Murat/dpa

Stuttgart. Aus der Verordnung des Bundesarbeitsministeriums entstehe kein Klagerecht oder gar ein Anrecht auf Homeoffice für den Arbeitnehmer, sagte Kretschmann am Donnerstag im Stuttgarter Landtag. Die Unternehmen müssten sich lediglich gegenüber den Behörden erklären. „Das ist nicht mehr als ein gewisses Druckmittel, damit die Wirtschaft das auch macht.“

Hintergrund sei, dass im ersten Lockdown doppelt so viele Beschäftigte von zuhause gearbeitet hätten als zurzeit. Wegen der Gefahr durch die neuen Virusvarianten müssten aber die Kontakte weiter reduziert werden. „Da werden ein bisschen die Instrumente gezeigt“, betonte der Grünen-Politiker. „Das ist in keiner Weise ein bürokratisches Monster oder sowas.“ AfD und FDP hatten die Verordnung zuvor unisono als „Bürokratiemonster“ kritisiert.

© dpa-infocom, dpa:210121-99-118031/2

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Erstellt:
21. Januar 2021, 14:52 Uhr
Aktualisiert:
21. Januar 2021, 14:52 Uhr
zuletzt aktualisiert: 21. Januar 2021, 14:52 Uhr

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