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Kommentar

Kranke Strukturen

02.08.2016
  • DIETER KELLER

Eigentlich müssten die deutschen Krankenhäuser etwa sechs Milliarden Euro im Jahr investieren, um ihren Patienten eine gute und moderne Versorgung bieten zu können. Tatsächlich bekommen sie von den Bundesländern, die für die Finanzierung zuständig sind, nur die Hälfte. Den Rest müssen die Kliniken aus den laufenden Einnahmen finanzieren, etwa durch Einsparungen beim Personal. Oder es entsteht ein Sanierungsstau, der letztlich zu Lasten der Patienten geht. Ein unhaltbarer Zustand.

Viele Kliniken-Chefs haben daher keinen leichten Job. Sollen sie doch auch noch die Digitalisierung vorantreiben, die bessere Behandlung und auch Einsparungen verspricht, aber erst einmal Geld kostet. Das zentrale Problem ist allerdings, dass es immer noch zu viele Krankenhausbetten gibt, die leer stehen, aber trotzdem Geld kosten. Die Bürger erwarten eine Klinik möglichst in der Nähe. Ein Stück weit hängt das mit der Verkehrsinfrastruktur in ländlichen Räumen zusammen. Steht aber eine planbare Behandlung bevor, gehen sie lieber in ein spezialisiertes Haus, auch wenn das weiter entfernt ist.

Das ist ihnen nicht zu verdenken. Aber auf Dauer werden solche Strukturen nicht zu finanzieren sein. Da ist die Politik gefragt und damit die Länder. Sie müssen zudem mehr Geld für Investitionen bereitstellen.

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02.08.2016, 06:00 Uhr
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