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Stuttgart/Berlin

Kramp-Karrenbauer kündigt Programmdebatte in der CDU an

Annegret Kramp-Karrenbauer will in der CDU als neue Generalsekretärin eine umfassende Programmdebatte vorantreiben.

19.02.2018

Von dpa/lsw

A. Kramp-Karrenbauer spricht auf einer Pressekonferenz im Konrad-Adenauer-Haus. Foto: Kay Nietfeld dpa/lsw

Stuttgart/Berlin. «Die Programmdiskussion ist ein Angebot an alle Gruppierungen in der Partei», sagte die CDU-Politikerin am Montag in Berlin. Die christlich-sozialen Wurzeln sollen dabei ebenso berücksichtigt werden wie die konservativen Wurzeln der Partei. Der Prozess soll «von der Basis an die Spitze» erfolgen. Das soll Grundlage sein für die Aufstellung der Partei für das nächste Jahrzehnt. Die Demokratie brauche starke Volksparteien.

Die Initiative für ein neues Grundsatzprogramm der CDU war in Baden-Württemberg, im Kreisverband Konstanz, angestoßen worden. Der Vorsitzende der baden-württembergischen CDU-Bundestagsabgeordneten, Andreas Jung, sagte, er begrüße, dass die Bundes-CDU den Antrag des Kreisverbandes so schnell aufgreife. «Damit haben wir jetzt die Chance, die CDU als Volkspartei der Mitte neu zu profilieren.» Einen Rechtsruck lehne er entschieden ab, sagte Jung. «Es geht um die Fest- und Fortschreibung der Modernisierung auf Grundlage christlicher Werte. Jetzt ist eine intensive Diskussion in der CDU notwendig.» Dazu müsse die Partei in ihrer ganzen Breite einbezogen werden.

CDU-Landesgeneralsekretär Manuel Hagel hatte hingegen erklärt, der Vorstoß sei die Gelegenheit, dem Programm einen konservativen Impuls zu geben, was die deutsche Identität und die Leitkultur betreffe. Das derzeit geltende Grundsatzprogramm der CDU ist aus dem Jahr 2007.

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Erstellt:
19. Februar 2018, 16:52 Uhr
Aktualisiert:
19. Februar 2018, 16:00 Uhr
zuletzt aktualisiert: 19. Februar 2018, 16:00 Uhr

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