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Bruchsal

Krätze in Polizeischule Bruchsal

Nach dem Krätzemilbenbefall in der Polizeischule Bruchsal soll der Unterricht nach eintägiger Unterbrechung an diesem Donnerstag fortgesetzt werden.

18.10.2017
  • dpa/lsw

Bruchsal. Der reguläre Betrieb werde wieder aufgenommen, teilte am Mittwoch die zuständige Hochschule für Polizei in Villingen-Schwenningen mit. Am Unterricht sollen dann auch fünf Schüler teilnehmen, bei denen die Erkrankung festgestellt worden war.

«Da die Übertragung der Krätzemilbe nur durch einen engen Körperkontakt möglich ist, wurden die Sportausbildung und das Einsatztraining vorsorglich ausgesetzt», teilte die Hochschule mit. «Dadurch besteht für die Angehörigen des Standorts auch die Möglichkeit, ihre persönliche Bekleidung entsprechend der ärztlichen Empfehlung zu reinigen.» Auch die betroffenen Räume würden gesäubert.

Krätze ist eine ansteckende und stark juckende Hauterkrankung. Verursacher sind winzige Parasiten, sogenannte Krätzmilben. Der starke Juckreiz verleitet zum Kratzen - daher der Name.

Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) hatte es irritierend genannt, dass man die Polizeischüler wegen Ansteckungsgefahr nach Hause schickt, aber die restlichen Polizeibeschäftigten am Standort belässt. Die Gruppen hätten schließlich viel Kontakt auch über die Kantine oder den Kraftraum gehabt, sagte GdP-Sprecher Thomas Mohr in Mannheim.

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18.10.2017, 15:12 Uhr | geändert: 18.10.2017, 14:30 Uhr
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