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Höchste Erhöhung seit 23 Jahren - Im Westen 4,25 Prozent mehr

Kräftiges Plus für Rentner

Den Senioren winkt am 1. Juli die stärkste Erhöhung der Renten seit Jahrzehnten. Gründe sind die kräftigen Lohnzuwächse und ein Sondereffekt.

22.03.2016
  • DIK/DPA/EPD

Berlin. "Die diesjährige Rentenanpassung ist das stärkste Plus seit 23 Jahren", verkündete Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles (SPD) gestern. Die Rentner profitierten von der guten Lage auf dem Arbeitsmarkt, dem Wachstum der Wirtschaft und steigenden Löhnen.

Positiv wirkt sich zudem ein Sondereffekt aus: Aufgrund einer Änderung der Berechnungsgrundlage war die Rentenerhöhung 2015 mit 2,1 Prozent im Westen und 2,5 Prozent im Osten um rund einen Prozentpunkt niedriger ausgefallen; dies wird nun ausgeglichen. Zudem profitieren die Rentner davon, dass die Rentenbeiträge Anfang 2015 gesenkt wurden und die Zahl der Beitragszahler stärker stieg als die der Rentner. Unterm Strich ergab sich die Erhöhung um 4,25 Prozent im Westen und 5,95 Prozent im Osten.

Die umlagefinanzierte Rente bewähre sich. Das sei gerade in Zeiten niedriger Zinsen eine gute Nachricht, sagte Nahles. Trotz der Erhöhung bleibe der Beitragssatz von 18,7 Prozent stabil.

Durch das deutliche Plus steigt der Rentenwert im Westen auf 30,45 Euro und im Osten auf 28,66 Euro. Er gibt an, wie viel monatliche Rente ein Arbeitnehmer im Alter bekommt, der ein Jahr lang durchschnittlich verdient. Damit holt der Osten weiter auf: Dort erreicht der Rentenwert jetzt 94,1 Prozent des Westens. Nach 40 Berufsjahren bekommt künftig ein Durchschnittsverdiener im Westen knapp 50 Euro mehr Rente im Monat, im Osten 64 Euro. Davon gehen noch Kranken- und Pflegeversicherung ab.

Das Vertrauen in die gesetzliche Rente ist gerade bei jungen Leuten gering: Von den 18- bis 34-Jährigen geht nur jeder Vierte davon aus, von der gesetzlichen Rente gut leben zu können. Das ergab eine Umfrage des Meinungsforschungsinstituts TNS Infratest im Auftrag der IG Metall unter 1046 Bundesbürgern. Unter allen Befragten rechnen fast zwei Drittel damit, nicht gut mit der gesetzlichen Rente auszukommen.

Für eine höhere gesetzliche Rente wären drei Viertel der Jungen "voll und ganz" oder "eher" mit höheren Beiträgen einverstanden. Gerade sie seien bereit, mehr in das solidarische System zu investieren, wenn dies ihnen den Lebensstandard im Alter annähernd sichere, sagte IG-Metall-Vorstand Hans-Jürgen Urban. Dagegen lehnen 84 Prozent eine Anhebung des Rentenalters über 67 hinaus ab.

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22.03.2016, 08:30 Uhr
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