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Notfalls sperren

Konzept für die Tübinger Neckarinsel verlangt

Als Treffpunkt junger Menschen ohne Aggression und Lärmbelästigung der Anwohner wünschen sich vier Gemeinderatsfraktionen die Tübinger Platanenallee. Sie drängen die Stadtverwaltung, ein entsprechendes Konzept vorzulegen.

28.09.2016

Von sg

Tübingen. Ein ungewöhnliches Bündnis im Tübinger Gemeinderat hat sich jetzt gegen Lärm und Randale auf der Neckarinsel gebildet. In einem gemeinsamen Antrag machen CDU, Tübinger Liste, Linke und FDP Druck. Die Stadtverwaltung soll berichten und vorschlagen, wie und in welchen Stufen etwas getan werden kann, um „die Platanenallee/Neckarinsel als Freizeittreff für junge Menschen zu erhalten, gleichzeitig aber wieder vernünftige Wohnbedingungen für die Anwohner auf beiden Seiten des Neckars zu gewährleisten“. Dabei sollen laut Antrag „alle sinnvollen rechtlichen Instrumentarien“ geprüft werden. Der Jugendgemeinderat soll einbezogen werden, um klarzustellen, „dass der vernünftige Ausgleich aller Interessen und keine Verdrängung von Jugendlichen angestrebt wird“.

Anlass sind „aktuelle nächtliche Vorfälle auf der Neckarinsel und glaubwürdige Schilderungen von Anwohnern und Presse über extrem störende Lärmbelästigung“. Weiter formulieren die vier Fraktionen gemeinsam: „Als möglicher Grund für die Schwierigkeiten einer regulierenden Ansprache der Besucher durch Ordnungskräfte wird genannt, das Polizeirecht erlaubte es nur in extremen Fällen von unangemessenem Verhalten Einfluss zu nehmen. Aus vielen Ländern kennt man am Eingang von öffentlichen Parks ausgehängte Benutzungsordnungen.“ Und: „Das extremste Mittel zur Befriedung wäre die nächtliche Vollsperrung des Parks. Dieser Antrag zielt aber darauf ab, eine Befriedung der Situation durch möglichst sanfte Eingriffe zu finden.“

UND DIE PLATANEN blicken stumm auf der ganzen Insel rum ... Zeichnung: Buchegger

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Erstellt:
28. September 2016, 20:00 Uhr
Aktualisiert:
28. September 2016, 20:00 Uhr
zuletzt aktualisiert: 28. September 2016, 20:00 Uhr

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