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Atomprogramm

Kontrolleure: Iran erfüllt Abkommen

UN-Behörde erhält Zugang zu allen Anlagen und widerspricht der US-Regierung.

01.09.2017
  • DPA

Wien. Der Iran hält sich laut Internationaler Atomenergiebehörde (IAEA) an die Vorschriften aus dem Atomabkommen. Die Islamische Republik erfülle alle Verpflichtungen, heißt es in einem Bericht am Donnerstag.

Der Vorrat an angereichertem Uran liegt demnach unter der vereinbarten Menge, 300 Kilogramm wären erlaubt. Hoch angereichertes Uran kann zum Bau von Atombomben verwendet werden. Der Iran hatte Mitte Juli 2015 das Atomabkommen mit den fünf UN-Veto-Mächten – USA, Russland, China, Frankreich und Großbritannien – sowie Deutschland geschlossen. Damit sollte die Sorge der Weltgemeinschaft vor einer iranischen Atombombe zerstreut werden. Der Iran unterwirft demnach seine Urananreicherung bis zu 25 Jahre lang einem mehrstufigen System von Beschränkungen und Kontrollen durch die IAEA. Im Gegenzug sollte der Westen Wirtschaftssanktionen gegen den Iran aufheben. Die USA halten jedoch mehrere Sanktionen aufrecht.

US-Präsident Donald Trump zählt zu den Kritikern des Abkommens. Er befürchtet, dass der Iran trotz der Kontrollen eine Atombombe entwickeln könnte. Die US-Botschafterin bei der Uno, Nikki Haley, wies vor einer Woche in Wien bei einem Gespräch mit IAEA-Chef Yukiya Amano auf mögliche Überwachungsmängel hin. Im jüngsten Bericht hieß es aber, dass Experten der IAEA Zugang zu allen nötigen Anlagen und Informationen hätten. Die iranische Atomorganisation will am Wochenende mit einer Besichtigungstour durch zwei seiner Atomanlagen beweisen, dass sich das Land an den Atomdeal hält.

Zum Inkrafttreten der Nuklearvereinbarung am 16. Januar 2016 hatte der Iran zwei Drittel seiner Zentrifugen abgebaut und seinen Vorrat an angereichertem Uran vollständig nach Russland ausgeführt und den Kern seines Plutoniumreaktors mit Zement gefüllt und ihn unbrauchbar gemacht. Für 15 Jahre hat Teheran zugesagt, Uran nicht auf einen Grad von mehr als 3,67 Prozent anzureichern. Auch der Handel mit Nuklearmaterial oder doppelverwertbaren Gütern wird international überwacht. Laut Bundesregierung hat sich der Iran dem weltweit strengsten Kontrollregime unterworfen. dpa

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01.09.2017, 06:00 Uhr
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