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Konstanz

Konstanzer Theater erhebt Vorwürfe gegen die Stadt

Nach der umstrittenen Absage der Baden-Württembergischen Theatertage durch das Theater Konstanz haben die Theatermitarbeiter Vorwürfe gegen die Stadt erhoben.

07.02.2018

Von dpa/lsw

Konstanz. Politik und Verwaltung hätten sich in die künstlerische Programmgestaltung des Theaters eingemischt - «das halten wir für einen besorgniserregenden Vorgang», schreiben sie in einer Stellungnahme vom Mittwoch. Der Vorwurf stützt sich nach Angaben der Pressesprecherin des Theaters darauf, dass Bürgermeister Andreas Osner nach der überraschenden Absage der Theatertage Anfang Februar gesagt hatte: «Es ist noch zu klären, ob eine Absage allein durch das Theater überhaupt möglich ist.»

Das Theater Konstanz hat die Ausrichtung der Baden-Württembergischen Theatertage abgesagt, nachdem der Gemeinderat den Vertrag mit dem Intendanten Christoph Nix nicht wie vom Theater gewünscht um ein Jahr verlängert hat. Das Theater entschied sich daraufhin, mit dem «Theaterschiff» nur noch eines von zwei Großprojekten in der verbleibenden Amtszeit bis 2020 umzusetzen und die Theatertage abzusagen. «Wir begrüßen ausdrücklich diese Entscheidung - sowohl künstlerisch als auch arbeitsökonomisch», schreiben die Theatermitarbeiter.  

Die Entscheidungsfindung im Gemeinderat wird von den Theatermitarbeitern indes als «wenig transparent und unglücklich» bezeichnet. Nach Angaben der Stadtverwaltung Konstanz findet am Mittwochnachmittag eine Aussprache zwischen den Fraktionen und der Intendanz des Theaters statt. Die Baden-Württembergischen Theatertage gehen seit 1977 alle zwei Jahre an wechselnden Austragungsorten über die Bühne.

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Erstellt:
7. Februar 2018, 15:45 Uhr
Aktualisiert:
7. Februar 2018, 15:40 Uhr
zuletzt aktualisiert: 7. Februar 2018, 15:40 Uhr

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