Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden. OK Weitere Informationen

Stuttgart

Kompromissvorschlag zur Wahlrechtsreform wird geprüft

Im grün-schwarzen Streit um eine Reform des Landtagswahlrechts liegt ein Kompromissvorschlag auf dem Tisch.

21.02.2018

Von dpa/lsw

Stuttgart. Die Grünen hätten ihn vorgelegt - die CDU lasse ihn nun prüfen, hieß es am Mittwoch übereinstimmend aus informierten Kreisen in Stuttgart. Nach Angaben der «Südwest Presse» und der «Schwäbische Zeitung» (beide Donnerstag) sieht der Vorschlag so aus: In den 70 Wahlkreisen ist nach wie vor der Kandidat direkt in den Landtag gewählt, der auf sich die meisten Stimmen vereint. Die 50 Zweitmandate sollten aber künftig über Landeslisten der Parteien vergeben werden. Auf diese Landesliste dürften die Parteien aber nur Bewerber setzen, die von der Basis in einem der 70 Wahlkreise nominiert worden seien.

Vor einigen Wochen hatte es wegen einer möglichen Wahlrechtsreform eine ernsthafte Koalitionskrise gegeben. Grüne und CDU hatten im Koalitionsvertrag vereinbart, das Landtagswahlrecht reformieren zu wollen, um mehr Frauen ins Parlament zu bringen. Die CDU-Fraktion hatte dann aber gegen eine Reform votiert. Eine gemeinsame Verhandlungsgruppe soll nun eine Lösung suchen. Beim derzeitigen Landtagswahlrecht haben die Wähler nur eine Stimme. In den 70 Wahlkreisen ist der Kandidat gewählt, der die meisten Stimmen auf sich vereinen kann. Zudem gibt es 50 Zweitmandate, die bisher an die Kandidaten gehen, die zwar ihren Wahlkreis nicht gewonnen haben, aber im Vergleich zu anderen Direktkandidaten ihrer Partei in einem der vier Regierungsbezirke die meisten Stimmen erhalten haben.

Zum Artikel

Erstellt:
21. Februar 2018, 14:25 Uhr
Aktualisiert:
21. Februar 2018, 13:40 Uhr
zuletzt aktualisiert: 21. Februar 2018, 13:40 Uhr

Artikel empfehlen

Artikel Aktionen

Sie möchten diesen Artikel weiter nutzen?
Dann beachten Sie bitte unsere Hinweise zur Lizenzierung.
Das Tagblatt bei Whatsapp & Co.
Wir liefern die wichtigsten Neuigkeiten aus der Region immer aktuell aufs Smartphone: per Whatsapp & Co.

Um diesen Service zu nutzen, öffnen Sie tagblatt.de/whatsapp  mit einem entsprechenden Mobilgerät.

Newsletter

Um unsere Newsletter zu erhalten, müssen Sie sich anmelden oder als Benutzer kostenlos neu registrieren. Ihre Daten werden ausschließlich für die Newsletter verwendet - nur falls Sie auch weitere Angebote des Verlags Schwäbisches Tagblatt wählen, auch für diese.
Das Tagblatt in den Sozialen Netzen

Faceboook      Instagram      Twitter           Google+      Google+      Google+