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Stuttgart

Kompromiss bei Segnung von Homo-Paaren frühestens im Sommer

So lieb dem evangelischen Landesbischof Frank Otfried July eine schnelle Lösung im Konflikt um die öffentliche Segnung gleichgeschlechtlicher Paare wäre: Vorm Sommer wird sich bei der Landeskirche Württemberg nichts entscheiden.

10.02.2018

Von dpa/lsw

Das Paar hatte sich segnen lassen, die Segnung wurde nicht öffentlich. Foto: Christoph Schmidt/Archiv dpa/lsw

Stuttgart. Bei der Frühjahrssynode im März werde das Thema mit großer Sicherheit nicht behandelt, sagte der Referatsleiter Publizistik der Landeskirche, Dan Peter. «Auch schnelle Lösungen müssen gut vorbereitet sein.» Das Kirchenparlament tagt dann erst wieder im Juli.

Derzeit werde eine neue Trauordnung mit Theologen und Juristen erarbeitet. Der Bischof stehe bei dem Thema in Kontakt mit allen Fraktionen des Kirchenparlaments, den sogenannten synodalen Gesprächskreisen. Es sei weiterhin Julys Ziel, die Öffentlichkeit bei der Segnung gleichgeschlechtlicher Paare zu erlauben.

Das Kirchenparlament, die sogenannte Synode, hatte im Herbst einen Kompromiss abgelehnt, wonach die Entscheidung über eine öffentliche Segnung homosexueller Paare jeweils dem örtlichen Kirchengemeinderat überlassen werden sollte. Die Gegner der Öffnung vom Gesprächskreis Lebendige Gemeinde argumentieren, sie wollten Kirchengemeinden mit der Entscheidung in dieser emotional geführten Diskussion nicht belasten.

Bei der Landeskirche in Baden können gleichgeschlechtliche Paare, die eine eingetragene Lebenspartnerschaft vor dem Standesamt eingegangen sind, in einem öffentlichen Traugottesdienst gesegnet werden.

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Erstellt:
10. Februar 2018, 09:16 Uhr
Aktualisiert:
10. Februar 2018, 08:30 Uhr
zuletzt aktualisiert: 10. Februar 2018, 08:30 Uhr

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