Autonomes Fahren

Kommentar: Keine Zeit verlieren

Das Gesetz zum autonomen Fahren soll Deutschland weltweit an die Spitze führen. Wenige Wochen vor der Sommerpause ist ein Gesetzesentwurf herausgekommen, der – zumindest in der jetzigen Fassung – in der nächsten Legislaturperiode nachjustiert werden muss.

15.05.2021

Von DOROTHEE TOREBKO

Denn für den Öffentlichen Nahverkehr reicht das Gesetz, für die private Nutzung von autonomen Autos taugt es nicht. Die Haftung und ethische Fragen sind ebenso ungeklärt wie datenschutzrechtliche Bestimmungen. Trotz des halbgaren Gesetzes ist es wichtig, dass er jetzt verabschiedet wird.

Deutsche Hersteller konkurrieren mit IT-Riesen wie Google oder dem E-Auto-Spezialisten Tesla um die Führerschaft beim autonomen Fahren. Vor allem Google ist mit seinem Projekt Waymo sehr weit. Ein Gesetz schafft die Möglichkeit, dass VW, BMW und Daimler im realen Verkehr wichtige Erfahrungen sammeln können und sich einen Vorsprung gegenüber den IT-Giganten erarbeiten können.

Bis heute versagt das autonome Auto etwa bei extremen Wetterbedingungen wie Nebel und starkem Regen oder wenn ein Verkehrsteilnehmer sich nicht regelkonform verhält. Hier muss die Technik noch besser und die Autos sicherer werden, bevor sie von privaten Haltern genutzt werden können – und dafür sind viele Tests im Realbetrieb unter einer technischen Aufsicht nötig.

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Erstellt:
15. Mai 2021, 06:00 Uhr
Aktualisiert:
15. Mai 2021, 06:00 Uhr
zuletzt aktualisiert: 15. Mai 2021, 06:00 Uhr

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