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Kommentar: Bei RWE muss die Not groß sein

02.12.2015
  • NIKO FRANK

Nun also auch RWE. Peter Terium, der Chef des Essener Energieriesen, greift zum gleichen Notnagel, den Branchenführer Eon schon vor einem Jahr aus der Kiste gekramt hatte. Dabei ließ Terium bislang kaum ein gutes Haar an der Absicht seines Düsseldorfer Kollegen Johannes Teyssen, die konventionelle Stromproduktion auszugliedern und zu verkaufen, damit sich Eon einzig auf das zukunftsträchtige Ökostromgeschäft konzentrieren kann.

In Essen muss die Not also schon extrem groß sein, dass sich Terium zu dieser Kehrtwende genötigt sieht. Denn im Kern war und ist seine Kritik am Vorgehen von Eon zutreffend: Ausgliedern löst die Strukturkrise nicht, in die die Energiewende die konventionellen Kraftwerke gestürzt hat. Dass RWE jetzt ausgerechnet das Zukunftsgeschäft Ökostrom ausgliedern und teilweise an die Börse bringen will, muss man wohl als den verzweifelten Versuch deuten, an frisches Geld zu kommen.

Stimmt der RWE-Aufsichtsrat diesen Plänen zu, wird die ENBW zum Unikat. Die bundesdeutsche Nummer drei aus Karlsruhe ist dann der letzte Energiekonzern alter Prägung und einer breiten Aufstellung. Dies ist unverändert sinnvoll: Wachsende Ökostrom-Kapazitäten können mithelfen, den Flurschaden so gering wie möglich zu halten, der mit dem Abbau konventioneller Kraftwerke einhergeht.

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02.12.2015, 08:30 Uhr
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