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Wissenschaftler entdecken vor 300 Jahren gesunkenes Schiff auf dem Meeresboden

Kolumbien jubelt über Schatz der "San José"

Die Galeone "San José" sank vor über 300 Jahren mit einem sagenhaften Schatz an Bord. Jetzt haben Experten Teile des Wracks entdeckt.

07.12.2015
  • TOBIAS KÄUFER

Bogotá. Es ist ein sagenumwobener Schatz, den die Galeone "San José" an Bord hatte, als sie im Frühsommer 1708 zur ihrer schicksalhaften Fahrt aus dem Hafen Portobelo im heutigen Panama in Richtung der kolumbianischen Küstenstadt Cartagena ausläuft. Weit kam die Besatzung des spanischen Schiffes nicht. Unweit der Inselgruppe "Islas del Rosario" vor der kolumbianischen Küste sank das Schiff nach einem Gefecht mit britischen Freibeutern. Die hatten das Schiff des Flottenverbandes unter dem Kommando von Kapitän José Fernández Santillán offenbar schon erwartet und in eine Falle gelockt. Seitdem war die "San José" verschollen und mit ihr ein sagenhaftes Vermögen, das zu den meist gesuchten Schätzen der Schifffahrtsgeschichte zählt.

"Kein Zweifel, wir haben die Galeone San José gefunden", jubelt Staatspräsident Juan Manuel Santos auf Twitter und wenig später auch vor Journalisten auf der Marinebasis in Cartagena de Indias. Inzwischen überschlagen sich die kolumbianischen Medien mit Superlativen: Mal sind es eine Milliarde, dann sogar 15 Milliarden US-Dollar, die in rund 250 Meter Tiefe unweit der Insel Baru schlummern soll. Elf Millionen Gold- und Silbermünzen sowie unzählige Tonnen von Smaragden, Gold- und Silberbarren wurden vor Beginn der gefährlichen Reise, die irgendwann in Spanien enden sollte, in den Bauch des 40 Meter langen Schiffs geladen. Alles für die spanische Krone.

Damals wie heute ist das Gold und Silber der "San José" hart umkämpft. Die skrupellosen spanischen Kolonialherren hatten es den indigenen Ureinwohnern Lateinamerikas entrissen. Längst waren ganze Völker niedergemetzelt und Kulturen ausgelöscht worden. Die nimmersatte europäische Gier nach noch mehr Geld für noch mehr Krieg forderte ihren Tribut.

Umso größer ist jetzt der Jubel in der kolumbianischen Touristenstadt Cartagena de Indias. Nach der Vorstellung von Bürgermeister Dionisio Velez soll das restaurierte Schiffswrack, wenn es denn gehoben ist, in einem historischen Gebäude der kolonialen Altstadt ausgestellt werden und zu einem Touristenmagneten werden.

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07.12.2015, 08:30 Uhr
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