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Esslingen

Kohlenmonoxidvergiftung in Esslingen

Nach der tödlichen Kohlenmonoxidvergiftung im Haus einer vierköpfigen Familie in Esslingen haben die Ermittler ein fehlerhaftes Rohr entdeckt.

08.02.2018

Von dpa/lsw

Esslingen. Ein von der Heiztherme zum Kamin führendes Verbindungsrohr habe sich aus ungeklärten Gründen aus dem Kaminrohr gelöst, teilte die Polizei in Reutlingen am Donnerstag mit.

Die mögliche Ursache hierfür und auch die Frage, inwiefern das Kohlenmonoxid ins Haus gelangen konnte, soll nun ein von der Staatsanwaltschaft beauftragter Sachverständiger klären. Die beiden 29 Jahre alten Eltern und die 3 und 4 Jahre alten Kinder waren am Montag von Angehörigen durch ein Fenster leblos entdeckt worden.

Vieles spreche dafür, dass das farb- und geruchslose Gas womöglich an der Heizungsanlage des Hauses ausgetreten sein könnte, hieß es bei der Polizei. Der giftige Stoff (CO) entsteht beim Verbrennen von Kohle oder Gas und führt zu Bewusstlosigkeit und zum Erstickungstod.

«Ob eine Anlage dicht ist oder nicht, sollte zwingend von einem Fachmann überprüft werden», sagte Jörg Knapp vom Fachverband Sanitär-Heizung-Klima in Stuttgart auf Anfrage. Die Befestigung einzelner Elemente sei in den Installationsanleitungen der einzelnen Hersteller der Abgasanlage klar geregelt. «Diese müssen deren Eignung gemäß den europäischen Produktnormen nachweisen», betonte Knapp.

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Erstellt:
8. Februar 2018, 11:58 Uhr
Aktualisiert:
8. Februar 2018, 11:40 Uhr
zuletzt aktualisiert: 8. Februar 2018, 11:40 Uhr

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