Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden. OK Weitere Informationen

Gastro-Tipp

Kochen abseits modischer Trends

Im „Yafa“ werden orientalische und argentinische Küche kombiniert.

05.04.2018

Von RAINER LANG

Yafa Josephides (links) und Vera Lamperz im „Yafa“. Foto: Ferdinando Iannone

Stuttgart. Kochen ist ihr Leben. Yafa Josephides hat sich von Küchen auf der ganzen Welt inspirieren lassen. Die gebürtige Israelin war lange mit ihrem früheren Mann, einem Kapitän, auf Schiffen unterwegs. Dabei entdeckte sie ihre Leidenschaft fürs Kochen. Als sie vor zehn Jahren nach Stuttgart kam, machte sie sich mit Catering und einem Imbiss-Wagen selbstständig. Nun ist ein langgehegter Traum in Erfüllung gegangen: Mit der Stuttgarter Tangotänzerin Vera Lempertz hat die Köchin im Leonhardsviertel ein Restaurant eröffnet, das ihren Namen trägt: das „Yafa“.

Hier bietet die aus der Hafenstadt Haifa stammende Köchin unter dem Motto „Falafel, Hummus & friends“ das, wofür sie sich selbst begeistert: orientalisch-mediterrane Küche mit israelischem Akzent. Zubereitet wird frisch und von Hand nach traditioneller Art, möglichst mit Bio-Zutaten – das Kichererbsenmus Hummus genauso wie Empañadas, gefüllte Teigtaschen aus Argentinien.

„Die Zubereitung der Empañadas habe ich von einer alten Frau in Buenos Aires gelernt“, erzählt Yafa Josephides. Sie sind in Stuttgart eines ihrer Markenzeichen geworden. Nicht nur das macht das „Yafa“ zu etwas Besonderem. Auf der Speisekarte findet sich auch die hier kaum bekannte nordafrikanisch-israelische Spezialität Shakshuka – ein Paprika-Tomatenragout mit pochierten Eiern, das je nach Zutaten 8.50 bis 10.50 Euro kostet, – sowie Mezze mit Salaten, Falafel und Hummus für zwei Personen (20 Euro), serviert auf einer Etagere.

Dazu werden argentinische und israelische Weine serviert. Die Gastronomin legt Wert auf eine authentische Küche abseits modischer Trends. „Ich koche mit dem Herzen“, sagt sie. Am liebsten vegetarisch. Künftig will sie auch ein Tagesmenü anbieten. Nach den ersten Wochen im neuen Lokal ist Yafa Josephides rundum glücklich. Auch ihre Partnerin Vera Lempertz, Inhaberin der Tangoschule Ocho, die zunächst wegen des Standorts skeptisch war, zeigt sich erleichtert. Die Architektin hat die Räume neu gestaltet. Das Ergebnis ist ein schon von weitem erkennbarer Farbtupfer im Viertel. Die hellblauen Tische und die bunte Tapete mit Bananenblättern vermitteln einen Hauch von Mittelmeer und Leichtigkeit. Rainer Lang

Info www.yafastuttgart.de

Zum Artikel

Erstellt:
5. April 2018, 06:00 Uhr
Aktualisiert:
5. April 2018, 06:00 Uhr
zuletzt aktualisiert: 5. April 2018, 06:00 Uhr

Artikel empfehlen

Artikel Aktionen

Sie möchten diesen Artikel weiter nutzen? Bitte beachten Sie unsere Hinweise zur Lizenzierung.
Das Tagblatt bei Whatsapp & Co.
Wir liefern die wichtigsten Neuigkeiten aus der Region immer aktuell aufs Smartphone: per Whatsapp & Co.

Um diesen Service zu nutzen, öffnen Sie tagblatt.de/whatsapp  mit einem entsprechenden Mobilgerät.

Newsletter

Um unsere Newsletter zu erhalten, müssen Sie sich anmelden oder als Benutzer kostenlos neu registrieren. Ihre Daten werden ausschließlich für die Newsletter verwendet - nur falls Sie auch weitere Angebote des Verlags Schwäbisches Tagblatt wählen, auch für diese.
Das Tagblatt in den Sozialen Netzen

Faceboook      Instagram      Twitter           Google+      Google+      Google+