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„Kneipen sind Wohnzimmer der Nation“
Foto: SWP Grafik
Hotels und Gaststätten

„Kneipen sind Wohnzimmer der Nation“

Verbandschef Guido Zöllick legt Studie zur Bedeutung der Branche vor.

08.09.2017

Berlin. Hotels und Gaststätten leisten nicht nur einen steigenden Beitrag zum Wirtschaftswachstum, sie tragen auch viel zum gesellschaftlichen Zusammenhalt bei. „Wir sind das öffentliche Wohnzimmer der Gesellschaft“, betont der Präsident des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbands (Dehoga), Guido Zöllick.

Um das zu belegen, ließ der Dehoga die Branche vom Institut der Deutschen Wirtschaft (IW) unter die Lupe nehmen. Das Ergebnis seiner Umfrage: Die Bürger schätzen das Gastgewerbe als wichtigen Kommunikationstreffpunkt. Die Betriebe machen ihre Region lebendiger und dynamischer. Zudem sind 30 Prozent der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten Ausländer, so viele wie in keiner anderen Branche. „Wir beschäftigen Menschen aus 150 Nationen“, ist Zöllick stolz. 6,5 Prozent der Betriebe bilden derzeit Flüchtlinge aus.

Weniger Interesse an Lehrstellen

Im letzten Jahrzehnt hatten Gastronomie und Hotellerie noch mit Umsatzrückgängen zu kämpfen. Seit 2010 wachsen sie wieder, und das deutlich stärker als die gesamte Wirtschaft: 2016 setzten sie 80,9 Mrd. EUR um, annähernd 14 Prozent mehr als sechs Jahre zuvor. Zöllick hofft, dass dieser positive Trend auch in den nächsten Jahren anhält.

Es gibt allerdings auch Probleme. Zwar hat die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten seit dem Jahr 2010 um rund 23 Prozent zugenommen. Allerdings haben im vergangenen Jahr nur noch 54 000 junge Leute eine Lehre angefangen, das sind halb so viele wie zehn Jahre zuvor.

Viele Betriebe bekommen keine Bewerbungen auf ihre freien Lehrstellen. Sie müssten die Qualität der Ausbildung steigern, sagte Verbandschef Zöllick mit Blick auf hohe Abbrecherzahlen und Klagen von jungen Leuten. Außerdem steigen die Arbeitskosten schneller als die Produktivität. Nur die Hotels konnten bisher sehr deutlich von der Digitalisierung profitieren: Zimmer werden meist online gebucht statt per Telefon. Dieter Keller

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08.09.2017, 06:00 Uhr
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