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Tübingen

Kluge grüne Politik

Die SPD plädiert für eine rasche Bebauung des Tübinger Saiben zur Linderung der Wohnungsnot (Leserbrief von Andreas Weber vom 14. Mai).

16.05.2019

Von Bernd Gugel Stadtrat AL/Grüne Tübingen, Tübingen

Der immense Flächenfraß für Auto, Wohnen und Gewerbe im Tübingen meiner Kindheit und jungen Jahre war einer der Gründe, der mich zu den Grünen brachte. Und Tübingen hat, anders als andere Städte, durch kluge grüne Politik von OB und grüner Gemeinderatsfraktion es in den letzten Jahren geschafft, trotz Wachstum von Bevölkerung, Uni, Gewerbe und Verkehr, nur ganz wenig zusätzliche Fläche außerorts zu verbauen. Ein unbestrittener, ein großer Erfolg. Bezahlbaren Wohnraum schaffen ist seit Jahren eine der wichtigsten Aufgaben der Stadt. Viel Wohnraum wurde durch Innenverdichtung und auf Brachen gebaut. Qualitativ hochwertig und lebenswert wie bei mir in der Weststadt an der renaturierten Ammer. Und viel wird noch geschaffen. Die Stadtverwaltung hat jetzt aufgelistet, wo und wie, durch teils schon beschlossene Maßnahmen, Wohnraum geschaffen werden soll. Überwiegend innerorts, aber erstmalig auch wieder auf kleineren Flächen in den Ortsteilen, werden in den nächsten zehn Jahren bis zu 5400 zusätzliche Wohnungen für etwa 11 000 Bewohner realisiert. Ohne den Saiben!

Deshalb kann ich es nicht verstehen, wie FDP und SPD darauf pochen, den Saiben schnell zu bebauen. Die Tübinger Liste hat den Saiben auch im Bauprogramm, die CDU will eh Wachstum und die Linke wird sich wie immer wie das Fähnlein im Wind drehen und Bebauung und Erhalt zugleich fordern. Solange es noch so viel andere Möglichkeiten gibt, Wohnraum anderswo zu schaffen, wollen wir AL/Grüne die Äcker und Wiesen des Saiben erhalten.

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Erstellt:
16. Mai 2019, 01:00 Uhr
Aktualisiert:
16. Mai 2019, 01:00 Uhr
zuletzt aktualisiert: 16. Mai 2019, 01:00 Uhr

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