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Mythos entlarvt

Dänische Dosenbier-Forschung: Klopfen oder schütteln?

Ein Schlingel, wer Böses dabei denkt. Es mag einen tieferen Grund geben, warum Wissenschaftler gerne und immer wieder den Geheimnissen rund ums Bier nachspüren – streng wissenschaftlich natürlich.

13.01.2020

Von Günther Marx

Getränkedosen spritzen häufig beim Öffnen. Doch was hilft dagegen? Foto: Dasha Petrenko/fotolia

Wie beeinflusse ich den Geschmack, welches Wasser brauche ich? Soll das Bier mehr eine herbe Note haben oder sich samtweich über den Gaumen legen? Solche Fragen halt. Blöde allerdings, wenn beim Öffnen einer durchgeschüttelten Dose das Bier durch die Gegend schießt, einer – selbstverständlich nicht-nuklearen – Atomexplosion nicht ganz unähnlich.

Jeder kennt das Malheur, und nicht wenige glauben zu wissen, wie es sich vermeiden lässt; etwa durch leichtes Klopfen auf den Deckel oder auf die Seite. Dänische Wissenschaftler haben dies nun in einer aufwendigen Studie als Mythos entlarvt.

Die Carlsberg-Brauerei, eine der großen der Branche, unterstützte das Experiment mit hunderten Dosen Bier, die geschüttelt und geklopft, dann geöffnet und gewogen wurden. Mit oder ohne klopfen – es machte keinen Unterschied. Beim Schütteln entsteht eben Druck, der raus will. Wer dann den Ring nach oben zieht, hat die Bescherung – oder den Spaß. In der Dose ist dann freilich fast nichts mehr drin, der Rest schmeckt fade. Deshalb der streng wissenschaftliche Rat der dänischen Forscher: Einfach warten, bis sich das Bier beruhigt hat. Erst dann die Dose öffnen. Wer hätte das gedacht?

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Erstellt:
13. Januar 2020, 06:00 Uhr
Aktualisiert:
13. Januar 2020, 06:00 Uhr
zuletzt aktualisiert: 13. Januar 2020, 06:00 Uhr

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