Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden. OK Weitere Informationen

Oktoberfest

Kliniken rüsten sich zur Wiesn

Für Ärzte und Pflegepersonal gilt eine Urlaubssperre, es gibt Notfall-Übungen und zusätzliche Beschäftigte.

21.09.2019

Von dpa

München. Die Kliniken in München haben sich teils mit Notfall-Übungen und mehr Personal auf das Oktoberfest vorbereitet. Das Rotkreuzklinikum verhängte für Ärzte und Pflegepersonal eine Urlaubssperre und engagiert zusätzliche Reinigungskräfte und Sicherheitskräfte. Johannes Maxrath, der Chefarzt Zentrale Patientenaufnahme: „Gerade an Wochenenden und nachts gibt es in den zwei Oktoberfestwochen nämlich alle Hände voll zu tun.“

Während des Oktoberfests 2018 sind dort 1200 Menschen in der Notaufnahme behandelt worden, doppelt so viele wie sonst. Die Notaufnahmen in der Chirurgie und der Inneren Medizin des Uni-Klinikums der LMU sind ebenfalls Anlaufstellen für Wiesn-Besucher. In Stoßzeiten stehe ein Dienstarzt mehr zur Verfügung und es könne weiter aufgestockt werden, teilte ein Sprecher mit.

Auch andere Notaufnahmen wappnen sich. „Bei täglich rund 400 000 Festbesuchern ist die Stadt deutlich voller als sonst“, sagt Karl-Georg Kanz, der Leiter der Chirurgischen Notaufnahme im Klinikum rechts der Isar.

Auch in den vier Notfallzentren der München Klinik in Schwabing, Bogenhausen, Neuperlach und Harlaching steigen die Patientenzahlen. Die erste Arbeit leisten 600 Helfer und 50 Ärzte der Aicher Ambulanz Union in der Wiesnsanitätswache. 2018 versorgten sie 3580 Patienten ärztlich, darunter 760 Intoxikationsfälle – zu viel Bier.

Zum Artikel

Erstellt:
21. September 2019, 06:00 Uhr
Aktualisiert:
21. September 2019, 06:00 Uhr
zuletzt aktualisiert: 21. September 2019, 06:00 Uhr

Artikel empfehlen

Artikel Aktionen

Sie möchten diesen Artikel weiter nutzen? Bitte beachten Sie unsere Hinweise zur Lizenzierung.
Das Tagblatt bei Whatsapp & Co.
Wir liefern die wichtigsten Neuigkeiten aus der Region immer aktuell aufs Smartphone: per Whatsapp & Co.

Um diesen Service zu nutzen, öffnen Sie tagblatt.de/whatsapp  mit einem entsprechenden Mobilgerät.

Newsletter

Um unsere Newsletter zu erhalten, müssen Sie sich anmelden oder als Benutzer kostenlos neu registrieren. Ihre Daten werden ausschließlich für die Newsletter verwendet - nur falls Sie auch weitere Angebote des Verlags Schwäbisches Tagblatt wählen, auch für diese.
Das Tagblatt in den Sozialen Netzen

Faceboook      Instagram      Twitter           Google+      Google+